Air Berlin fliegt an die Börse
Aktualisiert

Air Berlin fliegt an die Börse

Die Fluggesellschaft Air Berlin fliegt ein neues Ziel an: Die Börse. Wann der Billigflieger auf dem Aktienparkett landet ist noch ungewiss.

«Die Würfel sind gefallen», sagte Air-Berlin-Chef Joachim Hunold «Weil wir unsere Marktchancen wahrnehmen wollen, gehen wir an die Börse.» Die bisherigen Gesellschafter hätten am Vorabend diesen Schritt beschlossen. Das Datum stehe aber noch nicht fest, teilte das Unternehmen am Mittwoch auf der Internationalen Tourismus-Börse (ITB) mit.

Air Berlin sei inzwischen in eine britische Aktiengesellschaft umgewandelt worden, strebe aber eine Notierung im Premium Standard der Frankfurter Börse an, sagte Hunold. Die bisherigen Gesellschafter, darunter auch Hunold selbst, wollten nach dem Börsengang Aktionäre des Unternehmens bleiben.

Er rechne damit, dass der Billigflugmarkt in Europa seinen Anteil am Gesamtmarkt in den nächsten Jahren nochmals verdoppeln werde, sagte Hunold. Air Berlin steigerte im vergangenen Jahr den Umsatz um 17 Prozent auf 1,22 Mrd. Euro und die Passagierzahl um 12,5 Prozent auf 13,5 Millionen.

(sda)

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