Neue Regeln: Airbnb verbietet Partys und begrenzt Gästezahl

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Neue RegelnAirbnb verbietet Partys und begrenzt Gästezahl

In Unterkünften, die über Airbnb gebucht werden, herrscht ab sofort ein Partyverbot. Zudem dürfen nur noch 16 Personen in eine Wohnung.

von
Barbara Scherer
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Feiern in fremden Häusern, damit ist jetzt Schluss.

Feiern in fremden Häusern, damit ist jetzt Schluss.

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Airbnb verbietet Partys in Unterkünften, die über die Plattform gebucht werden.

Airbnb verbietet Partys in Unterkünften, die über die Plattform gebucht werden.

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In Zeiten von Corona seien grosse Homepartys unverantwortlich.

In Zeiten von Corona seien grosse Homepartys unverantwortlich.

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Darum gehts

  • Bislang konnten Unterkünfte über Airbnb für kleine Partys gebucht werden.
  • Damit ist jetzt Schluss – weltweit.
  • Auch dürfen nur noch 16 Personen in eine Unterkunft.
  • Grund dafür sind die steigenden Corona-Zahlen.

Ausgelassen feiern in einer fremden Stadt: Damit ist jetzt Schluss. Ab sofort sind Partys in allen Unterkünften, die über Airbnb gebucht werden, verboten. Zudem dürfen sich nur noch 16 Personen in einer Wohnung aufhalten, wie Airbnb mitteilt.

Wegen der Corona-Krise gelten strenge Regeln für Clubs und Bars. Das habe dazu geführt, dass vermehrt Partys in Privatwohnungen gefeiert würden – immer wieder in Airbnb-Unterkünften. Dieses Verhalten sei in Zeiten von Corona unverantwortlich und Airbnb wolle nichts damit zu tun haben.

Hotline für Nachbarn von Party-Wohnungen

Nicht autorisierte Partys waren schon immer verboten auf Airbnb. Allerdings konnten in einigen Wohnungen kleine Feste gefeiert werden, etwa Geburtstags- oder Babypartys. Letztes Jahr hat das Unternehmen die Liste der sogenannten Partyhäuser jedoch verschärft.

In den USA und Kanada wurde sogar eine Hotline für Nachbarn von Airbnb-Wohnungen eingerichtet. Diese konnten nicht erlaubte Partys dort direkt melden. Seither können Gäste unter 25 ohne positive Bewertungen Wohnungen nur noch vor Ort buchen.

Wohnungen in 220 Ländern

Airbnb vermittelt online Zimmer und Wohnungen für Ferien. Seit der Gründung 2008 wurden 500 Millionen Übernachtungen über Airbnb gebucht. Nach eigenen Angaben stehen über 7 Millionen Inserate in mehr als 220 Ländern im Angebot. 2019 knackte Airbnb die Marke von einer Milliarde Dollar Umsatz. Doch das amerikanische Unternehmen leidet stark unter der Corona-Krise: 25 Prozent der Stellen sollen abgebaut werden. Das sind rund 1900 Mitarbeiter weltweit.

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