Airbus: Dicke Luft bei wegen Problemen mit dem A380
Aktualisiert

Airbus: Dicke Luft bei wegen Problemen mit dem A380

Der Airbus-Deutschlandchef Gerhard Puttfarcken hat Schwierigkeiten bei der Produktion des Superjumbos A380 im Hamburger Werk eingeräumt und den öffentlichen Rüffel des EADS-Chefs an die Adresse Hamburgs kritisiert.

Die Zeitung «Die Welt» zitierte Puttfarcken am Samstag mit den Worten, Hamburg habe sicherlich einen Teil der Probleme zu verantworten. In zwei bis drei Wochen werde die EADS-Tochter aber einen Plan haben, wie die Schwierigkeiten behoben würden.

Puttfarcken reagierte damit auf die Kritik von EADS-Chef Noel Forgeard. Der Chef des Luft- und Raumfahrtkonzerns hatte das Hamburger Airbus-Werk mit verantwortlich für die Verzögerung bei der Auslieferung des A380 gemacht. Laut Medienberichten hatte Forgeard gesagt, es gebe eine ziemlich starke Konzentration von Problemen in Hamburg. Ausserdem hatte der Konzernchef die französischen Airbus-Standorte Nantes und Saint Nazaire als Schwachstellen bezeichnet. Puttfarcken kritisierte diesen öffentlichen Rüffel: «Wir können keine Schuldzuweisungen gebrauchen», wurde er zitiert. (dapd)

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