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Vor den Augen der ZuschauerAkrobat stürzt in den Tod

An einem Musikfestival in Spanien hat sich ein tragisches Unglück ereignet. Wie die Organisatoren darauf reagieren, erschüttert die Fans.

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Ein Künstler stürzte bei seiner Showeinlage zwischen den Konzerten von Alt-J und Green Day: Sanitäter kümmern sich um den Mann, der inzwischen tot ist. (7. Juli 2017)

Ein Künstler stürzte bei seiner Showeinlage zwischen den Konzerten von Alt-J und Green Day: Sanitäter kümmern sich um den Mann, der inzwischen tot ist. (7. Juli 2017)

Keystone/Kiko Huesca
Billi Joe Armstrong und ...

Billi Joe Armstrong und ...

Keystone/Kiko Huesca
... seine Band Green Day sind erschüttert.

... seine Band Green Day sind erschüttert.

Keystone/Kiko Huesca

Vor den Augen Tausender Zuschauer ist ein Akrobat bei einem Musikfestival in Madrid Dutzende Meter tief in den Tod gestürzt. Der Mann gehörte zum Rahmenprogramm des prominent besetzten «Mad Cool Festivals».

Die Organisatoren gaben am frühen Samstagmorgen eine Stellungnahme zu dem «schrecklichen Unfall» vom Vorabend ab. Diese liess jedoch offen, wie es zu der Tragödie am zweiten von drei Festivaltagen kommen konnte.

Aus Käfig gestürzt

Im Internet kursierten Videos, auf denen zu sehen ist, wie ein Artist in einer Art beleuchtetem Käfig neben der Bühne in den Nachthimmel aufsteigt und dann aus grosser Höhe unter Schreien der Zuschauer in die Tiefe stürzt.

Die US-Rockband Green Day zeigte sich nach ihrem Auftritt in Madrid bestürzt. «Wir sind beim Mad Cool Festival gerade von der Bühne gekommen und haben von den fürchterlichen Neuigkeiten erfahren. Ein sehr mutiger Künstler namens Pedro hat heute Nacht bei einem tragischen Unfall sein Leben verloren.»

Die Band und Festivalleitung wurden auf Twitter von einigen Nutzern scharf kritisiert, weil das Musikspektakel nach dem Unfall weiterging. Einer schrieb: «Ich glaube, vor meinen Augen ist gerade ein Mensch gestorben, und niemanden kümmert das.»

Ein anderer meint: «Wenn ein Star aus 40 Metern in den Tod gestürzt wäre, dann wäre das Ganze abgesagt worden.»

Die Veranstalter erklärten, dass «aus Sicherheitsgründen entschieden wurde, mit dem Festivalprogramm fortzufahren». Am Samstag solle des Gestorbenen auf dem Festival gedacht werden.

Neben Green Day hatten sich zu dem Festival eine Vielzahl von bekannten Bands angekündigt, darunter die Foo Fighters, Manic Street Preachers und Kings of Leon. (roy/sda)

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