Neue Hinweise: «Aktenzeichen XY» bringt Morde von Rupperswil
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Neue Hinweise«Aktenzeichen XY» bringt Morde von Rupperswil

Der Vierfachmord von Rupperswil wird für die ZDF-Sendung «Aktenzeichen XY» verfilmt. Die Behörden erhoffen sich davon neue Hinweise.

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tab

Vor wenigen Wochen hiess es vonseiten des ZDF auf Anfrage von 20 Minuten: «Wir würden den Vierfachmord von Rupperswil gern für ‹Aktenzeichen XY› verfilmen. Wir warten aber noch auf den Entscheid der Schweiz.»

Nun haben die Aargauer Behörden offenbar zugestimmt. Laut «Blick» «wird man einen Filmfall drehen». Sie seien in Abstimmung mit der Polizei, sagte die deutsche Sprecherin Margit Preiss.

Im Haus der Opfer wird nicht gefilmt

Die Aargauer Staatsanwaltschaft bestätigt, dass die Strafverfolgungsbehörden mit der Redaktion von «Aktenzeichen XY» in Kontakt stehen. Wann der mehrminütige Beitrag ausgestrahlt wird, entscheiden die Filmemacher. Bis genug Material besteht, kann es allerdings dauern, laut Preiss wohl bis August.

Wo genau gefilmt wird und welche Informationen im Film vorkommen, ist noch unklar. All dies müsse zuerst genau mit den Ermittlungsbehörden besprochen werden. Nur eines steht bereits fest: Im Haus von Carla Schauer in Rupperswil wird nicht gedreht.

Für die Aargauer Behörden könnte der «Aktenzeichen XY»-Film die letzte Hoffnung sein. Bis anhin wurde noch immer niemand verhaftet, konkrete Verdächtige fehlen ebenfalls. Ist der Fall bis August noch nicht aufgeklärt, könnten mit der Ausstrahlung weitere Hinweise eintreffen.

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