«Aktenzeichen XY» liefert Hinweise auf Zürcher Kunsträuber
Aktualisiert

«Aktenzeichen XY» liefert Hinweise auf Zürcher Kunsträuber

Die Zürcher Stadtpolizei hat nach der gestrigen Ausstrahlung der Fernsehsendung «Aktenzeichen XY...ungelöst» rund zwei Dutzend Hinweise zum Kunstraub aus der Stiftung Bührle erhalten.

Die meisten Hinweise kamen aus Deutschland, wie Marco Cortesi, Sprecher der Zürcher Stadtpolizei, am Donnerstag auf Anfrage sagte. Einige Hinweise stammten aus der Schweiz. Die Anzahl Anrufe sei «nicht wahnsinnig» gewesen, ein «wirklicher Durchbruch» sei noch nicht gelungen. Die Polizei geht nun allen Tipps sorgfältig nach.

Am 10. Februar hatten drei maskierte und bewaffnete Täter vier Ölgemälde im Wert von 180 Millionen Franken aus der Sammlung E. G. Bührle in Zürich gestohlen.

Zwei davon - Claude Monets «Mohnfeld bei Vétheuil» und Vincent van Goghs «Blühende Kastanienzweige» - wurden eine Woche später in einem parkierten Auto gefunden. Sie haben zusammen einen Wert von rund 70 Millionen Franken.

Noch immer vermisst werden die Bilder «Der Knabe mit der roten Weste» von Cézanne und «Ludovic Lepic und seine Töchter» von Degas. Das wertvollste der vier Bilder ist das Cézanne-Werk mit einem Wert von rund 100 Millionen Franken. Lepics Bild ist rund 10 Millionen Franken wert. Nach diesen beiden Bildern wurde in der deutschen Fernsehsendung am Mittwochabend gefahndet.

(dapd)

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