Aktualisiert 21.01.2016 14:22

Vierfachmord Rupperswil

«Aktenzeichen XY» soll ihren Mörder finden

Die Staatsanwaltschaft hat die ZDF-Sendung gebeten, den Vierfachmord von Rupperswil zu thematisieren.

von
dia
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Die Aargauer Staatsanwaltschaft und die Polizei gaben am 13. Mai 2016 eine Pressekonferenz.

Die Aargauer Staatsanwaltschaft und die Polizei gaben am 13. Mai 2016 eine Pressekonferenz.

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Sie gaben bekannt, dass sie den Täter gefasst haben: Einen 33-jährigen Schweizer. Der Student hatte ein sexuelles Motiv: Er wollte sich am jüngeren Sohn von Carla S. vergehen.

Sie gaben bekannt, dass sie den Täter gefasst haben: Einen 33-jährigen Schweizer. Der Student hatte ein sexuelles Motiv: Er wollte sich am jüngeren Sohn von Carla S. vergehen.

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Er bedrohte die Familie und zwang die Mutter, für ihn Geld abzuheben. Dann verging er sich am jüngeren Sohn. Am Ende schnitt er den vier Opfern die Kehlen durch: Die Polizei fand bei einer Hausdurchsuchung am Donnerstag, 12. Mai 2016 einen Rucksack mit Fesselungsmaterialien sowie eine alte Armeepistole. Der Mann hatte seine nächste Tat bereits geplant.

Er bedrohte die Familie und zwang die Mutter, für ihn Geld abzuheben. Dann verging er sich am jüngeren Sohn. Am Ende schnitt er den vier Opfern die Kehlen durch: Die Polizei fand bei einer Hausdurchsuchung am Donnerstag, 12. Mai 2016 einen Rucksack mit Fesselungsmaterialien sowie eine alte Armeepistole. Der Mann hatte seine nächste Tat bereits geplant.

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Auch einen Monat nach dem Vierfachmord von Rupperswil konnte bislang kein Täter gefasst werden. Durch die Verteilung von Flugblättern seien zwar viele Hinweise eingegangen. Nun setzt die Staatsanwaltschaft aber auch auf die Hilfe des Fernsehens. Wie das SRF berichtet, sei die Sendung «Aktenzeichen XY ... ungelöst» angefragt worden, ob der Fall thematisiert werden könne. Man habe Kontakt mit der ZDF-Redaktion aufgenommen, sagt Sprecherin Sandra Zuber. Ob es zu einer Ausstrahlung kommt, ist allerdings noch unklar. Auf Anfrage von 20 Minuten wollte das ZDF keine Stellung nehmen.

Am 21. Dezember waren eine 48-jährige Frau, ihre beiden Söhne im Alter von 13 und 19 Jahren sowie die 21-jährige Freundin des älteren Sohnes im Haus der Familie in Rupperswil tot aufgefunden worden – alle mit Stich- oder Schnittverletzungen. Ein vorsätzlich gelegter Brand sollte die Spuren verwischen. (dia/sda)

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