Quartalszahlen von Meta – Aktien des Facebook-Konzerns fallen um 20 Prozent

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Quartalszahlen von MetaAktien des Facebook-Konzerns fallen um 20 Prozent

Die Zahl der Facebook-Nutzer ging in den letzten drei Monaten zurück und der Gewinn nahm ab, was die Anleger enttäuschte.

Mark Zuckerberg sieht in der digitalen Welt Metaverse die Zukunft des Konzerns. (Archivbild)

Mark Zuckerberg sieht in der digitalen Welt Metaverse die Zukunft des Konzerns. (Archivbild)

AFP/Chris Delmas

Darum gehts

Der Facebook-Konzern Meta hat die Anleger mit seinen Zahlen für das vergangene Quartal schwer enttäuscht. Die Aktie fiel in einer frühen Reaktion im nachbörslichen Handel am Mittwoch zeitweise um mehr als 20 Prozent. Zu den ungewöhnlichen Entwicklungen im Schlussquartal 2021 gehörte, dass die Zahl der täglich bei Facebook aktiven Nutzer und Nutzerinnen binnen drei Monaten leicht zurückging: von 1,93 auf 1,929 Milliarden. Im Vorjahresquartal war sie noch um 25 Millionen gewachsen. Facebook verfehlte bei dem Wert auch die Erwartungen der Analysten, die von 1,95 Milliarden Nutzern und Nutzerinnen ausgegangen waren.

Der Konzernumsatz wuchs unterdessen im Jahresvergleich um ein Fünftel auf knapp 33,7 Milliarden Dollar. Unterm Strich sank der Gewinn um acht Prozent auf knapp 10,3 Milliarden Dollar.

Apple-Massnahmen treffen Facebook

Facebook war in den vergangenen Monaten unter anderem von Apples Massnahmen für mehr Privatsphäre auf dem iPhone getroffen worden. App-Anbieter wie Facebook müssen die Nutzer und Nutzerinnen seit vergangenem Jahr fragen, ob sie zu Werbezwecken ihr Verhalten quer über verschiedene Dienste und Websites nachverfolgen dürfen. Sehr viele iPhone-Kunden und -Kundinnen lehnten dies ab. Dadurch kann Facebook schlechter die Anzeigen auf einzelne Nutzer und Nutzerinnen zuschneiden, sein zentrales Geschäftsmodell.

Meta veröffentlichte auch erstmals ausführlichere Informationen zu seinem Geschäft mit virtueller Realität. Daraus soll mit der Zeit die digitale Welt Metaverse entstehen, in der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Zukunft des Konzerns sieht. Im vergangenen Quartal legte der Umsatz der Sparte «Reality Labs» im Jahresvergleich von 717 auf 837 Millionen Dollar zu. Zugleich stieg auch der operative Verlust von rund 2,1 auf 3,3 Milliarden Dollar.

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(DPA/chk)

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