Aktualisiert 04.01.2014 15:16

LibanonAl-Kaida-Führer Al-Madschid gestorben

Der Chef der libanesischen Al-Kaida ist im Beiruter Militärspital gestorben. Der Saudi war auf der Liste von Saudiarabiens meist gesuchten Terroristen.

Der jüngst im Libanon verhaftete libanesische Al-Kaida-Führer Madschid al-Madschid ist im Beiruter Militärspital gestorben. Der Chef der Abdullah-Assam-Brigaden in der Levante erlag einem nicht näher ausgeführten Nierenversagen. Das bestätigte das libanesische Militär.

Zuvor sei er in ein Koma gefallen, erklärte ein Militärstaatsanwalt am Samstag im Fernsehen. Al-Madschid war im Dezember in Beirut verhaftet worden. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen in Beirut litt er an einer Nierenkrankheit.

Kopf hinter dem Anschlag auf iranische Botschaft

Der saudi-arabische Staatsbürger soll an der Planung des Bombenanschlags auf die iranische Botschaft im November in Beirut beteiligt gewesen sein.

Zum Terrorakt hatte sich der libanesische Ableger der Abdullah-Assam-Brigaden bekannt. Al-Madschid soll sich in Syrien der dschihadistischen Al-Nusra-Front angeschlossen haben.

Der Iran unterstützt das Assad-Regime in Syrien, gegen das sunnitische und andere Rebellen kämpfen. Al-Madschid wurde auch in den USA und in Saudi-Arabien wegen Terrorismus steckbrieflich gesucht. (sda)

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