Al-Kaida-Führer in Pakistan getötet
Aktualisiert

Al-Kaida-Führer in Pakistan getötet

Die pakistanischen Streitkräfte haben einen mutmasslichen ägyptischen Al-Kaida-Terroristen getötet, der von den USA wegen der Anschläge auf die amerikanischen Botschaften in Tansania und Kenia 1998 gesucht worden war.

Der 45-jährige Mohsin Mussa Matawalli Atwah sei am Mittwoch bei einem Militärangriff auf ein Versteck in der Ortschaft Naghar Kalai nahe der Grenze zu Afghanistan umgekommen, sagte ein pakistanischer Minister am Donnerstag. Der Minister wollte namentlich nicht genannt werden.

Ein ranghoher pakistanischer Geheimdienstbeamter sagte ebenfalls, Militärberichte vor Ort deuteten darauf hin, dass Atwah bei dem Angriff getötet worden sei. Bei dem Luftangriff im Stammesgebiet von Nord-Waziristan kamen vermutlich mindestens sechs weitere Extremisten ums Leben. In Berichten war auch davon die Rede, dass zwei Kinder im Alter von zwei Jahren und zwei Monaten bei dem Angriff getötet worden seien.

Die USA hatten auf Atwah ein Kopfgeld in Höhe von fünf Millionen Dollar (4,1 Millionen Euro) ausgesetzt. (dapd)

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