Al-Kaida-Terror fordert 10 Tote in Algerien

Aktualisiert

Al-Kaida-Terror fordert 10 Tote in Algerien

Ein Selbstmordattentäter hat am Mittwoch in Algerien mindestens zehn Soldaten getötet und 35 weitere verletzt. Zu dem Anschlag bekannte sich der nordafrikanische Zweig des Terrornetzwerks Al Kaida.

«Unser Märtyrer hat es mit Gottes Hilfe und Macht geschafft, ins Herz des Militärlagers zu gelangen und explodierte in der Mitte des Hofes», sagte ein Sprecher in einer Aufnahme, die von Al Kaida im Islamischen Nordafrika stammen soll. Al Dschasira nannte nicht den Namen des Sprechers und teilte nicht mit, wie der Sender in den Besitz der Aufnahme gekommen ist.

Der Anschlag wurde einen Tag vor der Eröffnung der Afrikaspiele verübt, einem der grössten Sportereignisse des Kontinents. Die Spiele werden in Algier, Blida und Boumerdes ausgetragen. Es war der grösste Bombenanschlag seit den Selbstmordanschlägen in Algier vor genau drei Monaten. Damals kamen 30 Menschen ums Leben, mehr als 200 wurden verletzt. Zu der Tat bekannten sich Islamisten der Salafistischen Gruppe für Predigt und Kampf (GSPC). (dapd)

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