Al Kaida tötet im Irak mehr als 4000 Menschen

Aktualisiert

Al Kaida tötet im Irak mehr als 4000 Menschen

Nach US-Angaben hat das Terror-Netzwerk Al Kaida im Irak in den vergangenen sechs Monaten mehr als 4000 Menschen bei Selbstmordanschlägen getötet oder verletzt.

In den meisten Fällen seien die Attentate von ausländischen Kämpfern verübt worden, sagte der US-Armeesprecher Kevin Berger am Mittwoch in Bagdad. Die Zahl ausländischer Al-Kaida-Mitglieder im Irak sei zwar relativ klein, ihre Taten seien aber «sehr, sehr zerstörerisch für die irakische Bevölkerung».

Pro Monat locke Al Kaida etwa 60 bis 80 Ausländer in den Irak. Das Terror-Netzwerk sei «der grösste Destabilisierungsfaktor für die irakische Regierung», sagte der Armeesprecher weiter.

Ihrerseits haben die US-Streitkräfte in den letzten Tagen nach eigenen Angaben rund 30 Rebellen im Irak getötet. Davon seien 20 Opfer mutmassliche Mitglieder der Al-Kaida gewesen. Rund 20 Verdächtige seien zudem gefangen genommen worden.

(sda)

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