FC St.Gallen: Alain im Wunderland

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FC St.GallenAlain im Wunderland

Was Alain Sutter sich für den FC St. Gallen erträumt: Die 10 blumigsten Sätze aus seiner Pressekonferenz.

von
Sebastian Rieder

«Wir wollen Unterhaltung bieten und dass die Zuschauer nach dem Match zufrieden nach Hause können, unabhängig vom Resultat.» Der neue FCSG-Sportchef Alain Sutter. (Video: FCSG)

Braungebrannt sitzt er im Rampenlicht, zurück aus den Ferien in Dubai. Die Schultern leicht nach vorne gebeugt, die Hände wie zum Gebet gefaltet, versteckt hinter einer übergrossen Namenstafel: Alain Sutter, Sportchef FC St. Gallen.

Der bald 50-jährige Berner redet aus tiefster Überzeugung, seine Sätze sitzen, genauso das Sakko und die Frisur. «Ich bin froh, dass ich einen Verein gefunden habe, der meine Werte teilt», sagt Sutter beschwingt.

Exakt fünf Minuten dauert der leicht esoterische Monolog am Tag seiner Präsentation. Vergleichsweise kurz. Gegenüber dem Verwaltungsrat hat er zwei Stunden gebraucht, um seine Vision aufzuzeigen.

Sutter träumt beim FCSG von einem Wunderland, das so gar nicht in die harte und oft gnadenlose Fussballwelt passt. «Meine Werte sind im Fussballgeschäft nicht weit verbreitet», sagt Sutter nicht ohne Stolz.

«Ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen, habe nicht immer alle begriffen.» Wie Sutter seine Werte in Worte packt, dürfte dabei vor allem die Romantiker der Szene in Verzückung versetzen und seinen Kritikern neue Munition liefern.

Die Top 10 der feinsten Formulierungen an der Medienkonferenz des FC St. Gallen:

Video: St.-Gallen-Trainer Giorgio Contini über Alain Sutter.

Giorgio Contini nennt Sutter einen «hervorragenden Trainer»

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