Alarmierungsstau bei Feuerwehr wird behoben
Aktualisiert

Alarmierungsstau bei Feuerwehr wird behoben

Während der
letzten Unwetter war
das Netz der Nummer
118 komplett überlastet:
Berner Feuerwehren
konnten nicht rasch
alarmiert werden. Eine
neue Technik soll solche
Alarm-Staus verhindern.

«Als das Seeland vergangenen August einmal mehr vom Hochwasser heimgesucht worden war, gingen bei der Einsatzzentrale in Biel rund 1400 Anrufe ein», erinnert sich Stefan Mathys, Kommandant der Feuerwehr Lyss.

Die Krux: Während Betroffene um Hilfe baten, konnten die Helfer nicht effizient aufgeboten werden. Denn das Netz war komplett überlastet, und wenn es funktionierte, konnte nur eine Feuerwehr nach der anderen avisiert werden.

«Die Technik des Systems lässt eine schnelle, flächendeckende Alarmierung nicht zu», so Hansueli Grossniklaus, Gesamtleiter der Feuerwehren des Kantons Bern. Eine solche sei bei den immer häufiger auftretenden Naturereignissen aber nötig.

Und tatsächlich dürfen die Feuerwehren nun auf langfristige Massnahmen hoffen. In seiner Antwort auf einen politischen Vorstoss hat der Regierungsrat versprochen, ein neues Alarmierungssystem auszutüfteln. Dieses düfte jedoch erst in einigen Jahren einsatzbereit sein.

Eva Wirth

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