Aktualisiert 09.12.2007 16:10

Alarmstimmung in Hollywood

Keine Hoffnung auf ein Ende des Arbeitskampfs in Hollywood: Nach dem Scheitern der Gespräche zwischen den streikenden Drehbuchautoren und den Film- und Fernsehproduzenten macht sich Alarmstimmung breit.

Inzwischen drohe selbst den populärsten Fernsehshows wie «Grey's Anatomy» und «Dr. House», der Nachschub auszugehen, berichteten Medien am Sonntag. Auch die bevorstehende Saison der glamourösen Musik- und Filmpreisverleihungen bis hin zum Oscar ist betroffen.

Die Tarifverhandlungen zwischen dem Autorenverband und den Studios waren am Freitag nach fünf Wochen Streik ergebnislos abgebrochen worden. Ein Termin für neue Gespräche war nicht vereinbart worden. Gemäss neuen Schätzungen kostet der Streik täglich 21 Millionen Dollar und gefährdet 15 000 Arbeitsplätze.

Die Drehbuchschreiber, die seit 5. November im Ausstand sind, verlangen vor allem eine bessere Vergütung für die Weiterverwertung ihrer Arbeiten auf DVDs und im Internet.

Der Arbeitskampf hat seit Wochen massive Auswirkungen auf die gesamte US-Unterhaltungsindustrie. Mehr als 50 TV-Shows seien lahmgelegt, berichtete die «Los Angeles Times».

(sda)

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