Angebot gilt für alle - Wer nach Alaska in die Ferien geht, erhält gratis eine Corona-Impfung
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Angebot gilt für alleAlaska will Touristen mit Gratis-Corona-Impfungen anlocken

Genügend Impfstoff, aber zu wenig Besucher: Der US-Bundesstaat Alaska will mit einer ungewöhnlichen Aktion Reisende anziehen und diese an den Flughäfen zum Nulltarif impfen.

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Alaska wirbt nun mit Gratis-Impfungen um Touristen.

Alaska wirbt nun mit Gratis-Impfungen um Touristen.

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Im Bundesstaat wurde bereits eine sehr hohe Durchimpfung erreicht.

Im Bundesstaat wurde bereits eine sehr hohe Durchimpfung erreicht.

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Die Impfstoffe wurden teils mit Hundeschlitten an entlegene Orte gebracht.

Die Impfstoffe wurden teils mit Hundeschlitten an entlegene Orte gebracht.

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Darum gehts

  • Alaskas Tourismus hat unter der Pandemie stark gelitten.

  • Nun will der US-Bundesstaat Gäste mit Gratis-Impfungen an den Flughäfen anlocken.

  • Das Programm steht allen Reisenden offen.

Alaska will Coronavirus-Impfungen für Touristen an Flughäfen in dem US-Staat verfügbar machen. Gouverneur Mike Dunleavy stellte am Freitag einen Plan vor, um auf diese Weise Touristen nach Alaska zu holen. Das Angebot einer Impfung sei «wahrscheinlich ein weiterer guter Grund, um im Sommer in den Staat Alaska zu kommen», sagte Dunleavy. «Wir haben Zugang zu den Impfstoffen, also warum nutzen wir das nicht?», sagte er gemäss den «Anchorage Daily News». Und weiter: «Also wenden wir uns an die Touristen und sagen ihnen: Wenn ihr nach Alaska kommt, erhaltet ihr eure Impfung gratis.»

An Flughäfen in Anchorage, Fairbanks, Juneau und Ketchikan soll ab 1. Juni geimpft werden. Ende April werde es eine Testphase für reisende Bewohner geben, teilte Heidi Hedberg vom staatlichen Gesundheitsministerium weiter mit. Das Programm steht sowohl US-Bürgern als auch internationalen Gästen offen.

Umfassender Plan für den Tourismus

Die Idee ist Teil eines grösseren Plans, den Tourismus im nördlichsten aller US-Bundesstaaten wieder anzukurbeln. Dieser umfasst auch eine millionenschwere Werbekampagne und ein Gesuch um 150 Millionen Dollar Hilfsgelder für Tourismusbetriebe.

Beschränkungen für Kreuzfahrtschiffe wegen des Coronavirus haben Unternehmen in Alaska schwer getroffen. Dunleavy sagte, Alaska ziehe es noch in Erwägung, wie Florida, die US-Regierung wegen der Einschränkungen zu verklagen.

Von den Einwohnern in Alaska im Alter von 16 Jahren oder älter, die darauf Anspruch haben, haben nach Angaben des staatlichen Gesundheitsministeriums rund 40 Prozent eine vollständige Coronavirus-Impfung bekommen. Bei den über 65-Jährigen ist laut Dunleavy bereits eine Durchimpfung von 66 Prozent erreicht.

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(AP/trx)

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