02.04.2020 12:22

Nachschub für Deutschland

Aldi-Sonderzüge bringen Pasta aus Italien

Deutschland gehen die Teigwaren aus. Aldi greift deshalb zu speziellen Massnahmen und lässt ganze Sonderzüge voll mit Pasta aus Italien kommen.

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In solchen Paletten kommt die Pasta aus Italien an (Bild: Aldi.com)

In solchen Paletten kommt die Pasta aus Italien an (Bild: Aldi.com)

Ein Gabelstapler nimmt den Past-Nachschub in Empfang (Bild: aldi.com)

Ein Gabelstapler nimmt den Past-Nachschub in Empfang (Bild: aldi.com)

In Corona-Zeiten ein knappes und gefragtes Gut: Teigwaren (Bild: aldi.com)

In Corona-Zeiten ein knappes und gefragtes Gut: Teigwaren (Bild: aldi.com)

Pasta-Nachschub per Bahn statt Lastwagen: Damit es auch künftig genug Pasta im Regal gibt, holt Aldi zusammen mit der Deutschen Bahn die Ware nun per Sonderzug aus Italien nach Deutschland.

«Mehrere Sonderzüge haben bereits in einer ersten Lieferung über 60'000 Pakete Fusilli, mehr als 75'000 Pakete Penne und weit über eine Viertelmillion Pakete Spaghetti aus Italien nach Nürnberg gebracht», heisst es in einer Mitteilung des Discounters vom Donnerstag. Insgesamt sollen so mehr als 200 Tonnen Pasta in rund 300 Paletten geliefert. Von Nürnberg aus lieferten Lastwagen die Pakete an Filialen in Süddeutschland aus.

Starke Nachfrage

Haltbare Lebensmittel wie Nudeln sind nach Aldi-Angaben in der Coronavirus-Krise stark gefragt. Gleichzeitig sei es schwieriger geworden, die Waren nach Deutschland zu transportieren. «Weil Transporte nach Italien aktuell rückläufig sind, fehlen dort Lkw und Züge für den Weg zurück» heisst es in der Mitteilung weiter.

Mit der nun geschaffenen Alternative sei man nicht mehr nur von einem Spediteur abhängig und könne flexibel auf Engpässe reagieren. Eine weitere Lieferung mit mehr als 250 Paletten ist laut Mitteilung bereits auf dem Weg. Momentan liefen Gespräche zwischen Aldi und der im Einsatz stehenden Lieferanten, ob es solche Sonderzüge in Zukunft regelmässig geben werde. (her/sda)

Das neue Coronavirus

Sars-CoV-2 (Severe Acute Respiratory Syndrome Coronavirus 2). Diese Bezeichnung wurde vom International Committee on Taxonomy of Viruses am 11. Februar 2020 beschlossen. Zuvor hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO das Virus als 2019-nCoV bezeichnet.

Covid-19 (Corona Virus Disease 2019) heisst.

Damit verhält es sich bei der neuen Krankheit ähnlich wie bei HIV und Aids. Auch dort hat das Virus (HIV) einen anderen Namen als die Krankheit (Aids).

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