24.08.2020 07:01

Der nächste Knall beim FCB Alex Frei kündigt per sofort

Der mögliche Kandidat auf den Trainerposten beim FC Basel und bisherige U21-Trainer Alex Frei verlässt den Verein.

von
Eva Tedesco
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Ein weiterer Abgang beim FCB: U21-Trainer und möglicher Koller-Nachfolger Alex Frei hat seine Kündigung eingereicht.

Ein weiterer Abgang beim FCB: U21-Trainer und möglicher Koller-Nachfolger Alex Frei hat seine Kündigung eingereicht.

Foto: Urs Lindt (freshfocus)
Alex Frei war jahrelang als Spieler beim FCB und ist Rekordtorschütze der Nationalmannschaft (42 Tore). 

Alex Frei war jahrelang als Spieler beim FCB und ist Rekordtorschütze der Nationalmannschaft (42 Tore).

Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

Darum gehts:

  • Alex Frei verlässt den FC Basel.
  • Der langjährige FCB-Spieler war zuletzt U21-Trainer.
  • Er galt als Kronfavorit auf die Nachfolge von Marcel Koller.

Alex Frei hat den Verein am Sonntag über seinen sofortigen Rücktritt als U21-Trainer informiert. Dabei galt Frei als Kronfavorit auf die Nachfolge von Marcel Koller, hätte perfekt ins Trainer-Profil gepasst: Er kennt den FCB, ist ehrgeizig und wird von Spielern und Fans respektiert.

Tatsächlich soll der 41-Jährige eine Offerte von Sportchef Ruedi Zbinden auf dem Tisch haben. Wenn Frei nun statt den Vertrag als Cheftrainer zu unterschreiben, seine Kündigung einreichte, ist das gleichbedeutend, dass er kein Vertrauen im Club spürt. Wie auch Zbinden. Der legte schon letzte Woche sein Amt als Sportchef nieder, weil er sich mit CEO Roland Heri überworfen haben soll. Zbinden kehrt in den Scoutingbereich zurück.

Mit dieser nächsten Kündigung steht der Verein einmal mehr nicht gut da. Unter der Führung von Präsident Bernhard Burgener scheint einer nach dem anderen das sinkende Schiff zu verlassen. Der FCB verliert mehr und mehr seine rotblaue DNA. Marco Streller weg, Alex Frei weg, Massimo Ceccaroni kaltgestellt und Ruedi Zbinden entmachtet – innert drei Jahren gab ein Protagonist mit rotblauem Herzen nach dem anderen entnervt auf. Auffällig: Heri stieg, seit Burgener sein rotblaues Konzept vorstellte und ihn Streller ins Boot holte, immer höher auf.

Streller reagierte via Instagram auf Freis Kündigung und kommentierte: «Wohriwärtläbe.» Was der 39-Jährige damit genau aussagen wollte, kann man nur erahnen.

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84 Kommentare
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Herzblatt

25.08.2020, 10:39

Hätte ich auch so gemacht,so hat es keine ZUKUNFT.

ag zh

25.08.2020, 01:50

Schadet Alex Frei mit so einem Verhalten nicht allen Beteiligten inklusive sich selbst?

Jeremis

24.08.2020, 10:57

Jetzt könnt ihr endlich den Federer einstellen. Allerdings, in der Halbzeit, vor dem Spiel und nachher dreht er Werbungen.