Aktualisiert 28.11.2004 21:32

Alex Tschäppät führt die «Familientradition» fort

Seine Wahl zum Stadtpräsidenten von Bern rührte Alexander Tschäppät fast zu Tränen. «Tschäppu» ist ein glorreicher Sieger: Er distanzierte Kurt Wasserfallen um mehr als 8000 Stimmen.

«Mit 20 160 Stimmen gewählt ist Alexander Tschäppät.» Mitten im Trubel steht der Sieger und strahlt wie ein Maikäfer. «Es freut mich, ich bin sehr bewegt», sagt der frisch gebackene Stapi Alexander Tschäppät (52, SP). Er weiss nicht, ob er lachen oder weinen soll. Als erster Gratulant zeigt sich Konkurrent Kurt Wasserfallen (57, FDP) als fairer Verlierer: «Ich mags dem Alex gönnen.» Enttäuscht ist er aber schon: Er hatte deutlich mehr als 11 462 Stimmen erwartet.

Damit tritt Alex Tschäppät in die Fussstapfen seines populären Vaters Reynold. «Ich hoffe, dass ich ein Profil erreiche, dass sich mit dem meines Vaters vergleichen lässt», sagt er. Doch heute gebe es andere Probleme als vor 25 Jahren. So will er Bern wieder das Image geben, das die Stadt verdiene, und die Kollegen zu einem guten Team zusammenschweissen.

Bereits gestern reisten erste Fans von weit an. Alfons Jörger, Gemeindepräsident von Vals, schleppte für «Alexander den Grossen» einen riesigen Gneis nach Bern.

Denise Schneitter

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