Aktualisiert 13.01.2017 11:04

Offensive geplant

Alibaba will sich in Europa breitmachen

Die Konkurrenz für Amazon wird grösser: Der chinesische Online-Grosshändler Alibaba will in Europa ein Logistikcenter bauen.

von
vb
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Hegt Expansionspläne für Europa: Jack Ma, Gründer und Chef von Alibaba.

Hegt Expansionspläne für Europa: Jack Ma, Gründer und Chef von Alibaba.

AP/Mark Lennihan
Das E-Commerce-Geschäft boomt: Die Zahl der zugestellten Pakete nimmt wegen des Onlinehandels auch in der Schweiz zu.

Das E-Commerce-Geschäft boomt: Die Zahl der zugestellten Pakete nimmt wegen des Onlinehandels auch in der Schweiz zu.

Keystone/Peter Klaunzer
Dafür sorgen nicht nur Pakete von Zalando, sondern zunehmend auch von chinesischen Online-Händlern wie Alibaba.

Dafür sorgen nicht nur Pakete von Zalando, sondern zunehmend auch von chinesischen Online-Händlern wie Alibaba.

Keystone/Steffen Schmidt

Der grösste chinesische Onlinehändler hegt Ausbaupläne für Europa. Er denkt darüber nach, in Bulgarien ein Logistikcenter zu bauen. Das schreibt Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die bulgarische Regierung meldete, Repräsentanten der Alibaba-Gruppe hätten Premierminister Bojko Borisow getroffen, um die Investitionsmöglichkeiten auszuloten.

Mit dem Logistikcenter will Alibaba die europäische Kundschaft noch besser bedienen. Das Unternehmen hat grosse Wachstumspläne: Diese Woche hatte Alibaba-Chef Jack Ma dem künftigen US-Präsidenten Donald Trump die Schaffung von einer Million Arbeitsplätzen in den USA in Aussicht gestellt.

Auch Schweiz im Visier

Alibaba streckt seine Fühler auch Richtung Schweiz aus. Wie die «Handelszeitung» berichtete, können chinesische Touristen in der Schweiz schon bald den Handy-Bezahldienst Alipay benutzen. Damit würden die Chinesen in direkte Konkurrenz zur Schweizer Bezahl-App Twint treten.

Und es gibt noch weitere Pläne des Unternehmens, in die Schweiz vorzustossen. Offenbar steht Schweiz Tourismus in Kontakt mit Alibaba, um über eine mögliche Zusammenarbeit mit der Reiseplattform Alitrip zu verhandeln. Dies berichtete das Finanzportal Finews.ch.

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