America's Cup: Alinghi: UBS legt Sponsoring auf Eis
Aktualisiert

America's CupAlinghi: UBS legt Sponsoring auf Eis

Die UBS will erst wieder über Sponsoringbeträge an Alinghi reden, wenn die rechtlichen Auseinandersetzungen um den Segelwettbewerb geklärt sind.

Insgesamt hat die Grossbank UBS bis heute 47,9 Mio Fr. in Ernesto Bertarellis Segelprojekt Alinghi investiert. Nun muss Alinghi, deren Besitzer und Multimilliardär Ernesto Bertarelli seit Jahren zum UBS-Verwaltungsrat gehört, bis auf Weiteres ohne Zuschüsse der Grossbank die Zukunft planen. Die UBS will erst wieder über Sponsoringbeträge reden, wenn die rechtlichen Auseinandersetzungen um den Segelwettbewerb geklärt sind. «Um mit Alinghi über eine Verlängerung des Sponsoring-Engagements zu verhandeln, müssen wir wissen, wie die Modalitäten des 33. America's Cup aussehen», bestätigte UBS-Sprecherin Rebeca Garcia Recherchen der «Handelszeitung».

Springt UBS ganz ab?

Ob sich die unter Milliardenverlusten leidende Grossbank endgültig von Alinghi verabschieden will, bleibt offen. Wer in die drohende UBS-Lücke springen könnte, ist unklar. Der Warenprüferkonzern und Alinghi-Nebensponsor SGS jedenfalls winkt ab. SGS-CEO Chris Kirk sagt gegenüber der «Handelszeitung», dass sein Unternehmen als Sponsor zwar an Bord bleibe. Aber: «UBS ist ein Leadsponsor, wir spielen in einer anderen Liga.»

Deine Meinung