Teilrevision: Alkohol für Armeefahrer künftig tabu
Aktualisiert

TeilrevisionAlkohol für Armeefahrer künftig tabu

Für Fahrer von Armeefahrzeugen gilt künftig die Nullpromille-Regel. Die Fahrberechtigung kann entzogen werden, wenn die Armeeangehörigen die Vorschriften über den Alkohol- und Betäubungsmittelkonsum missachten.

Der Bundesrat nahm im Rahmen der Teilrevision über den militärischen Strassenverkehr Anpassungen unter anderem im Bereich der Aus- und Weiterbildung vor, wie das VBS am Mittwoch mitteilte. So werden Interessierte zur Ausbildung zum militärischen Fahrzeugführer nur dann zugelassen, wenn ihnen der zivile Führerausweis in den letzten zwei Jahren nicht mehr als drei Monate entzogen worden war. Nicht zur Ausbildung zugelassen wird, wer ein Fahrzeug in angetrunkenem Zustand oder unter Betäubungsmitteleinfluss gelenkt hat. Zuständig für die Berufsausübung wie auch für die Weiterbildung von Fahrlehrerinnen und Fahrlehrern, die ausschliesslich in der Armee eingesetzt werden, ist das Strassenverkehrs- und Schifffahrtsamt der Armee. Weiter wird in Anlehnung an die Fahrlehrerverordnung die Nullpromille-Regel als Messwert eingeführt. Nach wie vor gilt zudem, dass der Fahrzeugführer ab sechs Stunden vor dem Lenken eines militärischen Fahrzeuges keinen Alkohol trinken darf. Laut dem Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) kann künftig die Fahrberechtigung entzogen werden, wenn die Armeeangehörigen die Vorschriften über Alkohol- oder Betäubungsmittelkonsum missachten. Weiter ist der Transport von Personen auf Ladebrücken mit Hebebühnen oder Wechselabrollaufbauten verboten. Die Teilrevision tritt Anfang Dezember in Kraft. (dapd)

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