Allawi droht Falludscha mit militärischer Lösung
Aktualisiert

Allawi droht Falludscha mit militärischer Lösung

Der irakische Ministerpräsident Ajad Allawi hat der sunnitischen Widerstandshochburg Falludscha mit einer «entscheidenden und umfassenden militärischen Lösung» gedroht.

«Ich glaube, wir haben lange genug auf Falludscha gewartet», sagte er dem Fernsehsender Al Arabija am Montag. Falls es keine politische Lösung gebe, würde der «irakische Sicherheitsapparat» das Problem militärisch lösen. Am Dienstagmorgen bombardierte die US-Luftwaffe erneut einen mutmasslichen Unterschlupf von Aufständischen in der Stadt.

Der Angriff habe sich gegen Verbündete des jordanischen Extremisten Abu Mussab al Sarkawi gerichtet, die Geheimdienstberichten zufolge Anschläge mit Selbstmordattentätern aus dem Ausland geplant häten, erklärten die US-Streitkräfte in einer Pressemitteilung. Falludscha gehört mit Ramadi und Samarra zum so genannten sunnitischen Dreieck, in dem Aufständische immer wieder blutige Anschläge auf die US-Besatzungstruppen und irakische Einheiten verüben. (dapd)

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