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Highway-Drama«Alle haben gesagt: 'Da sind Kinder im Auto'»

Eine Geisterfahrerin hat auf einer Schnellstrasse nahe New York einen Frontalzusammenstoss verursacht, bei dem vier kleine Mädchen und vier weitere Menschen ums Leben kamen.

Die 36-Jährige steuerte einen Kleinbus mit fünf Kindern auf der falschen Fahrbahnseite, wie die Polizei in Briarcliff Manor mitteilte. Die Frau wurde getötet, ein Kind im Wagen wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die getöteten Mädchen im Alter von zwei, fünf, sieben und neun Jahren waren Cousinen.

Der Van stiess am Sonntag mit einem entgegenkommenden Geländewagen zusammen, in dem drei männliche Insassen starben. Nach der Kollision stürzte der Kleinbus eine Böschung hinab und ging in Flammen auf. Bei der Fahrerin handelt es sich laut Polizei um die Mutter des verletzten Jungen im Alter von fünf Jahren und eines der getöteten Kinder. Die anderen drei Mädchen waren ihre Nichten. Die Familie stammte aus Long Island.

In den Unfall wurde noch ein weiteres Fahrzeug verwickelt, zwei Insassen wurden verletzt. Eine Augenzeugin, «Katrina» Papha, die den Unfall im Rückspiegel beobachtete, sagte: «Eine Auto fuhr in die eine Richtung, das andere in die andere, beide flogen in die Luft. Ich habe geweint. Ich habe gezittert.» Ihr Bruder Peter Dedvukaj, der in einem anderen Wagen unterwegs war, sagte, er habe Qualm gesehen, und der Verkehr sei zum Erliegen gekommen. «Die Leute sind ausgestiegen und haben gerufen: 'Wir brauchen Hilfe! Wir brauchen Hilfe!' Alle haben gesagt: 'Da sind Kinder im Auto'.»

Es war bereits der zweite Unfall auf der Schnellstrasse Taconic State Parkway binnen weniger Stunden, in den ein Geisterfahrer verwickelt war. Zuvor waren rund 30 Kilometer entfernt beim Zusammenstoss zweier Fahrzeuge fünf Menschen verletzt worden, wie die Polizei mitteilte. Briarcliff Manor liegt rund 55 Kilometer nordwestlich von New York.

(sda)

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