Alle Abstimmungsresultate der heutigen Abstimmung 25.September 2022

Aktualisiert

AbstimmungssonntagAlle Resultate im Überblick – so hat die Schweiz abgestimmt

Das Schweizer Stimmvolk hat heute an der Urne über drei Vorlagen abgestimmt. Wie die einzelnen Vorlagen in deinem Kanton angekommen sind, erfährst du in der Übersicht.

von
Benedikt Hollenstein
1 / 4
Der Entscheid über eine Änderung des AHV-Gesetzes fiel extrem knapp aus – schlussendlich wurde die Vorlage mit rund 51 Prozent knapp angenommen.

Der Entscheid über eine Änderung des AHV-Gesetzes fiel extrem knapp aus – schlussendlich wurde die Vorlage mit rund 51 Prozent knapp angenommen.

20min/Michael Scherrer
Deutlicher fiel das Resultat bei der Frage nach einer Zusatzfinanzierung der AHV aus – diese wurde von 55 Prozent der Stimmberechtigten angenommen.

Deutlicher fiel das Resultat bei der Frage nach einer Zusatzfinanzierung der AHV aus – diese wurde von 55 Prozent der Stimmberechtigten angenommen.

20min/Michael Scherrer
Die Massentierhaltungsinitiative wurde vom Schweizer Stimmvolk deutlich abgelehnt.

Die Massentierhaltungsinitiative wurde vom Schweizer Stimmvolk deutlich abgelehnt.

Tamedia/Beat Mathys

Darum gehts

AHV-Gesetz

Es blieb lange spannend, bis am späteren Nachmittag schiesslich endgültig klar wurde, dass die Vorlage, mit der das Rentenalter für Frauen auf 65 erhöht werden soll, haarscharf angenommen wird. 50,6 Prozent der Schweizer Stimmbevölkerung sprachen sich für die Gesetzesänderung aus. Am Ende gaben gut 30'000 Stimmen den Ausschlag. Einmal mehr gibt es einen klaren Röstigraben: Die lateinische Schweiz sagte mehrheitlich Nein. 

Etwas klarer fiel das Resultat bei der Zusatzfinanzierung der AHV aus. Mit einer Erhöhung der Mehrwertsteuer soll die Altersvorsorge gestärkt werden, um die Erhöhung des Rentenalters für Frauen mit Ausgleichsmassnahmen abzufedern. Dazu gehören zum Beispiel eine Frühpensionierung oder ein Zuschlag auf die AHV-Renten. Die Vorlage wurde von 55,1 Prozent des Schweizer Stimmvolks gutgeheissen.

Massentierhaltungsinitiative

Bei der Massentierhaltungsinitiative fiel das Resultat sehr deutlich aus. Während die Vorlage in ländlicheren Gebieten sehr deutlich abgeschmettert wurde, reichte es lediglich in Basel-Stadt für ein Ja. Insgesamt lehnten 62,9 Prozent der Stimmbevölkerung die Vorlage ab. Damit ist ein verfassungsmässiger Schutz der Würde von Nutztieren sowie ein Verbot der Massentierhaltung in der Schweiz vorläufig vom Tisch.

Verrechnungssteuer-Reform

Mit dem Nein zur Verrechnungssteuer-Reform muss das eidgenössische Finanzdepartement von Ueli Maurer eine Schlappe einstecken. Der Bundesrat wollte mit der Vorlage abgewanderte Arbeitsplätze und dadurch verloren gegangene Steuereinnahmen ins Land zurückholen. Die Kritik der Gegner, dass die Reform zu mehr Steuerkriminalität führen würde und vor allem ausländischen Anlegern zugutekomme, stiess bei der Bevölkerung offenbar auf mehr Gehör – 52 Prozent lehnten die Vorlage ab. 

Keine News mehr verpassen

Mit dem täglichen Update bleibst du über deine Lieblingsthemen informiert und verpasst keine News über das aktuelle Weltgeschehen mehr.
Erhalte das Wichtigste kurz und knapp täglich direkt in dein Postfach.

Deine Meinung

120 Kommentare