Aktualisiert 07.06.2006 15:25

Alle Schindler-Lifte in Japan werden untersucht

Der japanische Hauptsitz des Schweizer Aufzugbauers Schindler in Tokyo ist am Mittwoch polizeilich untersucht worden. Anlass war ein tödlicher Unfall eines 16-Jährigen in einem Schindler-Lift.

Der 16-Jährige war erdrückt worden, nachdem der Lift beim Aussteigen unvermittelt nach oben gefahren war. Laut einem Mitarbeiter der Polizei untersuchten Polizisten Büros im Schindler-Hauptsitz in Tokyo und der Gebäudeverwaltung, um den Verdacht allfälliger Fahrlässigkeiten abzuklären. Das Transportministerium ordnete zudem an, sämtliche über 7.000 Schindler-Lifte in Japan zu inspizieren, wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete.

Schindler bedauerte in einer Mitteilung den tragischen Unfall und kündigte an, die Untersuchung zur Unfallursache zu unterstützen. Das Unternehmen gab sich überzeugt, dass die Ursache weder mit der Konstruktion, noch mit der Installation des Lifts zu tun hat. (dapd)

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