Graubünden: Allererste Lok der RhB wird in Schuss gebracht
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GraubündenAllererste Lok der RhB wird in Schuss gebracht

Die erste Bündner Dampflokomotive wird umfassend restauriert. Die Regierung sichert dem Verein historic RhB dafür einen Beitrag von maximal 160'000 Franken zu.

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Eröffnungszug bei seiner Ankunft 1889 in Klosters.

Eröffnungszug bei seiner Ankunft 1889 in Klosters.

Kanton Graubünden
Bereits 1928 wurde die Rhätia für ein zukünftiges nationales Eisenbahnmuseum zur Seite gestellt. Seit 1970 wurde die Lok wieder für Dampffahrten genutzt. Auch bei den Jubiläumsfeierlichkeiten 125 Jahre RhB von 2014 stand sie im Einsatz.Die folgenden Bilder sind vom Jubiläum.

Bereits 1928 wurde die Rhätia für ein zukünftiges nationales Eisenbahnmuseum zur Seite gestellt. Seit 1970 wurde die Lok wieder für Dampffahrten genutzt. Auch bei den Jubiläumsfeierlichkeiten 125 Jahre RhB von 2014 stand sie im Einsatz.Die folgenden Bilder sind vom Jubiläum.

Keystone/Arno Balzarini
Die Rhätia begegnet bei einem Halt im Bahnhof in Schiers einer RhB-Komposition neuster Bauart, links, am Mittwoch, 11. Juni 2014.

Die Rhätia begegnet bei einem Halt im Bahnhof in Schiers einer RhB-Komposition neuster Bauart, links, am Mittwoch, 11. Juni 2014.

Keystone/Arno Balzarini

Die Dampflok Nr. 1, die Rhätia, war die allererste Lokomotive im Rollmaterialpark der Rhätischen Bahn (RhB) respektive ihrer Vorgängerin, der Landquart-Davos-Bahn. 1889 zog die Rhätia den Eröffnungszug von Landquart nach Klosters. Bereits 1928 wurde sie für ein zukünftiges nationales Eisenbahnmuseum zur Seite gestellt. Seit 1970 wurde die Lok wieder für Dampffahrten genutzt.

Es sei schweizweit einmalig, dass bei der RhB zusätzlich zur Zugmaschine mit zwei Personen- und einem Güterwagen eine vollständige Zugskomposition aus der Gründerzeit erhalten sei, schrieb die Standeskanzlei Graubünden am Donnerstag in einer Mitteilung. Als eine der ältesten, weitgehend original erhaltenen Loks sei sie von hohem technischem, wirtschafts- und industriegeschichtlichem Wert und das historische Flaggschiff der Rhätischen Bahn.

Aufgrund altersbedingter technischer Schäden kann die Rhätia seit 2014 nicht mehr eingesetzt werden. Die nun anstehende umfassende Restaurierung soll unter bester Schonung der Originalsubstanz ausgeführt werden, um die 130 Jahre alte Lokomotive wieder für Jahrzehnte betriebsfähig zu machen. Die Arbeiten werden in der spezialisierten Hauptwerkstätte von den Vereinen durchgeführt, welche bereits mit dem Erhalt des historischen Rollmaterials betraut sind.

Die Regierung sichert dem Verein historic RhB dafür einen Kantonsbeitrag in der Höhe von maximal 160'000 Franken zu. Die Gesamtkosten für die Restaurierung der 130 Jahre alten Lokomotive betragen rund 938'000 Franken.

(sda)

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