«Lady in the Water»: Alles ist gewöhnlich – bis auf ein fremdes Mädchen
Aktualisiert

«Lady in the Water»Alles ist gewöhnlich – bis auf ein fremdes Mädchen

Nach Grosserfolgen wie «The Sixth Sense» und «Signs» hat sich M. Night Shyamalan an ein ganz persönliches Projekt gewagt: Er verfilmte eine Geschichte, die er seinen Kindern jeweils zum Einschlafen erzählte.

Damit auch Erwachsene etwas davon haben, engagierte er für die Hauptrolle Independant-Ikone Paul Giamatti («Sideways»). Giamatti spielt Cleveland Heep, einen gewöhnlichen Hausmeister in einem gewöhnlichen Apartment-Komplex mit einem gewöhnlichen Swimmingpool. Doch eines Abends bemerkt er eine meerjungfräuliche Kreatur in seinem Pool. Nicht nur ihm, sondern auch den anderen Bewohnern des Blocks gibt das Auftauchen des Mädchens zunächst Rätsel auf.

Irgendwann wird klar, dass die junge Frau aus einer fremden Welt geflüchtet ist, um dem sicheren Tod zu entkommen. Und schon bald erfahren die Anwohner, wovor das Mädchen Angst hat: Todbringende Kreaturen aus ihrer Welt sind ihr dicht auf den Fersen.

Wie Shyamalans frühere Filme lebt auch «Lady in the Water» von einem raffinierten Bildaufbau und langen Einstellungen. Damit die Spannung nicht zu kurz kommt, unterlegt der indisch-amerikanische Regisseur seine Geschichte mit einer Prise Hitchcock und Spielberg – ohne dabei allerdings an die Originalität seiner Idole heranzukommen. Freunde von Fantasy, Märchen und Grusel werden dennoch begeistert sein.

Philippe Zweifel

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