Admir Mehmedi: «Alles ist möglich»
Aktualisiert

Admir Mehmedi«Alles ist möglich»

Das Rückspiel gegen die Bayern steht an. Nach der deutlichen Niederlage fällt es den FCZ-Spielern nicht leicht, Zuversicht zu verbreiten. Admir Mehmedi versuchts trotzdem.

von
Sandro Compagno
FCZ-Stürmer Admir Mehmedi im gestrigen Abschlusstraining im Letzigrund. (Reuters)

FCZ-Stürmer Admir Mehmedi im gestrigen Abschlusstraining im Letzigrund. (Reuters)

Admir Mehmedi, was ist nach dem 0:2 im Hinspiel noch möglich gegen Bayern München?

Admir Mehmedi: Alles ist möglich. Wir haben 90 Minuten Zeit, um alles zu versuchen.

Ist der Respekt vor den Bayern im Hinspiel zu gross gewesen?

Was haben Sie erwartet? Dass wir nach München fahren und zu fünf glasklaren Torchancen kommen? Die Bayern sind eine Top-Mannschaft. Immerhin lässt uns dieses 0:2 noch Chancen fürs Rückspiel.

Sehen Sie das Ganze auch als Chance, sich in der Bundesliga zu empfehlen?

Wir sind ein Team. Wir spielen, um weiterzukommen, und nicht, um uns für einen anderen Verein zu empfehlen.

Silvan Aegerter hat die Jungen beim FCZ kritisiert, sie würden sich überschätzen. Wie reagieren Sie als 20-Jähriger auf die Schelte Ihres Captains?

Das ist seine Meinung. Die darf er äussern. Wir sind nun mal eine junge Mannschaft, für die es neu ist, vor fast 70 000 Zuschauern gegen Bayern München zu spielen.

Sie hatten eine sehr kurze Sommerpause. Wie steht es eigentlich um Ihre Kraftreserven?

Klar, ich habe an der U21-EM gespielt, danach hatte ich kaum Ferien und habe nach meiner Rückkehr mit dem FCZ erneut alle Spiele bestritten. Ich spüre eine gewisse Müdigkeit. Aber das soll keine Aus­rede sein. Für einen Fussballer gibt es doch nichts Schöneres, als gegen die Bayern zu spielen. Die Müdigkeit darf kein Alibi sein.

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