Aktualisiert 29.03.2016 11:13

«Fünf Minuten Himmel»

Alles öko beim «Tatort» – nur Heike Makatsch nicht

Heike Makatsch feierte gestern ihr Debüt als «Tatort»-Kommissarin. Die Freiburger Folge wurde zudem fast klimaneutral produziert.

von
lme

Es ist zwei Jahre her, dass der SWR ankündigte, Heike Makatsch (44) würde in die Rolle einer «Tatort»-Kommissarin in Freiburg schlüpfen. Gestern war es so weit und Makatsch trat ihren Dienst als Ermittlerin Ellen Berlinger in «Fünf Minuten Himmel» an. Die Rolle steht ihr gut: Als mutige und schwangere Kommissarin (Makatsch erwartete während der Dreharbeiten wirklich ein Kind), die nach 15 Jahren nach Deutschland zurückkehrt, wirkt Makatsch überzeugend.

Leider stehen auch in «Fünf Minuten Himmel» die Familienprobleme der Kommissarin so sehr im Vordergrund, dass die eigentliche Handlung fast untergeht.

Der erste umweltfreundliche «Tatort»

Der Freiburger «Tatort» wartete nebst Makatsch als Kommissarin mit einer weiteren Premiere auf: «Fünf Minuten Himmel» ist der erste «Tatort», der beinahe klimaneutral produziert wurde. «Insgesamt verursachten wir 80,3 Tonnen CO2», erzählt Produzent Marc Müller-Kaldenberg «Bild am Sonntag».

«Hätten wir auf die Green-Shooting-Massnahmen verzichtet, wären es zirka 141 Tonnen geworden.» Um auf einen tieferen Wert zu kommen, wurden Schauspieler und Produktionsmitarbeiter etwa in Ferienwohnungen statt in Hotels untergebracht. «Da in einer Ferienwohnung kein Personal beschäftigt ist, Zimmer und Wäsche nicht täglich gereinigt werden, verursacht eine Nacht dort insgesamt 30 Prozent weniger CO2», sagt der «Tatort»-Produzent der «Bild am Sonntag».

Alle reisten mit dem Zug an – ausser Makatsch

Ausserdem reisten die Mitarbeiter per Zug statt mit dem Flugzeug zum Drehort. Ausser Makatsch – sie hatte angeblich keine Lust auf öffentliche Verkehrsmittel.

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