Zwischennutzung : Alligatoren und Grillparty im Bärenpark?
Aktualisiert

Zwischennutzung Alligatoren und Grillparty im Bärenpark?

Bärenpark ohne Bären – was nun? 20 Minuten hat die Leser nach kreativen Zwischennutzungs-Ideen gefragt – an Kreativität fehlt es ihnen dabei nicht.

von
Mira Weingartner
Ob Bär Finn sein Planschbecken gerne Krokodilen überlassen würde?

Ob Bär Finn sein Planschbecken gerne Krokodilen überlassen würde?

Bärenparkbesucher können die Gebüsche des Geländes noch lange absuchen – die Bären kommen dort wegen den anstehenden Umbauarbeiten voraussichtlich erst wieder im Herbst zum Vorschein. Ginge es aber nach den 20-Minuten-Lesern, würde es den Zaungästen über die Sommermonate jedenfalls nicht langweilig werden.

So würde ein Leser etwa das Safari-Abenteuer nach Bern bringen: «Zwei Java-Leoparden und einige Lämmchen adoptieren. Und fürs Wasserbecken ein paar Alligatoren», schlägt der selbsternannte «Crocodile Hunter» vor.

Etwas pädagogisch wertvoller würde «Kindergärtnerin» das momentan leere Gelände nutzen:«Warum keinen kleinen Erlebniswanderweg für Kinder mit Informationen und Wissenswertem über Bären?», wirft sie in die Runde.

Party am Aarehang

Weniger Wissen, dafür mehr Spass möchte Leser «Tanzbärli»: Das leerstehende Bärengehege soll in ein Grillareal umgewandelt werden. Ferienstimmung möchte am Aarehang auch Herr Bär höchstpersönlich erleben: Eine Sommerbar schwebt ihm vor, «mit Liegen, Grill und Musik.» Dabei wäre die Riesenrutsche-Idee von Leser Nick absolut passend. Bei der vorübergehenden Umgestaltung des Parkes würde Nick gar selbst anpacken – ob die Stadt solche Angebote ausschlagen kann?

Bärenpark überprüft Ideen

20 Minuten hat Bärenparkleiter Peter Schlup mit den Vorschlägen der Leser konfrontiert – dieser will sie nun übers Wochenende prüfen. «Wir sind offen für alle Vorschläge», meint er. Am Montag werde die Öffentlichkeit dann über das weitere Vorgehen informiert – vielleicht haben ja die drei Mutzen im Jura das letzte Wort.

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