Alpe d'Huez: Frank Schleck gewinnt solo - Landis wieder in Gelb
Aktualisiert

Alpe d'Huez: Frank Schleck gewinnt solo - Landis wieder in Gelb

Der Luxemburger Frank Schleck hat die grosse Tour-de-France-Etappe auf Alpe d'Huez für sich entschieden. Der 25-Jährige setzte sich solo vor seinen Fluchtgefährten Damiano Cunego und Stefano Garzelli durch. Phonak-Profi Floyd Landis eroberte sich als Vierter das «Maillot Jaune» zurück.

Als Vierter hinter Etappensieger Fränk Schleck übernahm Floyd Landis auf der Alpe d'Huez wieder das Maillot jaune der Tour de France. Der Amerikaner führt nach der ersten Alpenetappe mit mehr als zwei Minuten auf die härtesten Konkurrenten.

Im Rücken der Spitzenfahrer sorgten Landis und Andreas Klöden ihre hauptsächlichen Gegner um den Gesamtsieg in einem spannenden Kampf im mythischen Anstieg auf die Alpe d'Huez, die zum 25. Mal Zielort der «Grande Boucle» war. Am längsten hielt Carlos Sastre mit dem Duo mit, doch musste der Spanier Landis und Klöden nach einer Attacke des Deutschen ziehen lassen. «Ich hatte Klöden stark erwartet, da er in den Pyrenäen nur einen schwachen Tag hatte», erklärte Landis und zeigte sich zufrieden mit dem erzielten Zeitgewinn auf die Konkurrenz.

Entsprechend komfortabel präsentiert sich für den Phonak-Leader die Ausganglage vor den verbleibenden fünf Etappen bis nach Paris. Klöden, der sich als schärfster Rivale herauskristallisiert, lag schon vor dem gestrigen Teilstück 2:29 Minuten zurück. Sastre büsste 25 Sekunden ein, Denis Mentschow, zuvor erster Verfolger, 71 Sekunden und Cadel Evans, der in den Pyrenäen beindruckt hatte, gar 99 Sekunden. Der Australier erreichte das Ziel gleichzeitig mit dem bisherigen Leader Oscar Pereiro, der das Maillot jaune um zehn Sekunden wieder an Landis verlor.

Landis der Schnellste

Dass er das Leadertrikot nach nur zwei Tagen schon wieder trägt, ist für Landis diesmal weniger tragisch als die erste Übernahme am Pla-de-Beret. «Es wäre zwar kein Problem gewesen, wenn Pereiro Leader geblieben wäre, aber ich sehe jetzt keinen Grund, das Trikot wieder abzugeben, auch wenn ich meine Mannschaft möglichst schonen möchte», erklärte Landis, der seine eher konservative Fahrweise verteidigte.

Immerhin sprechen die Zahlen eine andere Sprache: Der Phonak- Profi war mit 38:34 knapp vor Klöden der schnellste aller Fahrer im 14 km langen Schlussaufstieg mit den 21 berühmten und nach den bisherigen Siegern benannten Kurven. Wie in jedem Jahr säumten Hunderttausende die Strasse hinauf in den wenig pittoresken Retortenort, und nicht wenige hatten die Steigung auf dem eigenen Velo erklommen.

Überhaupt zeigte das Phonak-Team bei der ersten richtigen Bewährungsprobe einen starken Auftritt. In der Spitzengruppe war Axel Merckx vertreten, und der Belgier hatten in der Schlusssteigung gar noch genügend Kräfte, um rund 2 km Führungsarbeit für Landis zu leisten. Und im Feld war der Leader lange von drei Coequipiers umgeben. «Miguel Angel Perdiguero sorgte mit seinen Tempoforcing zu Beginn der Steigung für eine erste Selektion», lobte Landis die Arbeit seiner Teamkollegen.

Dass er stets einen lockeren Eindruck hinterliess und jeden Angriff der Konkurrenten, vor allen von Klöden, scheinbar locker beantwortete, erklärte Landis lächelnd, dass «ich ein guter Schauspieler bin». Er erwartet allerdings noch zwei schwere Tage. «Ich werde weiterhin konservativ fahren», so Landis. Er würde zwar gerne einen Etappensieg feiern. «Doch in erster Linie will ich die Tour gewinnen und nicht mein Team verheizen», erklärte er weiter.

Schleck wie Gaul

Der spätere Sieger Schleck gehörte jener Gruppe an, die sich nach 30 km bildete und der 25 Fahrer angehörten. Nach dem ersten Aufstieg des Tages zum Col d'Izoard fielen zehn Fahrer, darunter auch der Schweizer Michael Albasini zurück. Und im Schlussanstieg reduzierte sich die Gruppe nach Angriffen von Sylvain Chavanel, der später selber zurückfiel, und Damiano Cunego weiter. Eine weitere Temposteigerung Cunegos vermochten nur noch Schleck und eine Weile Eddy Mazzoleni zu folgen.

Etwas mehr als 2 km vor dem Ziel lancierte Schleck den entscheidenden Angriff und sorgte für den ersten Sieg eines Luxemburger auf der Alpe d'Huez. Gleiches war dem bisher einzigen luxemburgischen Gesamtsieger der Tour, Charly Gaul, verwehrt geblieben, weil die Skistation zur Zeit des starken Bergfahrers nicht Etappenort war. «Es macht mich stolz, mit einem der ganz Grossen verglichen zu werden, zumal er erst vor kurzem verstarb», erklärte der sichtlich gerührte Sieger, der in diesem Jahr bereits das Amstel Gold Race gewonnen hatte.

Zberg und Boonen ausgestiegen

Nicht bis zur berühmten Steigung von Bourg-d'Oisans, wo heute der Start zur 182 km langen Königsetappe erfolgt, nach L'Alpe d'Huez kamen Beat Zberg und Tom Boonen. Der Urner gab bei der Verpflegung in Briançon das Rennen auf. «Kraftlos» hatte er sich während seiner neunten Tour de France gefühlt, ein Furunkel am Gesäss und Halsschmerzen hatten seine zweite Aufgabe der «Grande Boucle» gestern besiegelt.

Auch Weltmeister Boonen setzte einer für ihn völlig verkorksten Tour ein vorzeitiges Ende. Nachdem in den Massensprints gegen seinen Rivalen ohne Chance war, fehlte ihm nach einer Krankheit Kraft und Motiviation für die Weiterfahrt.

Die Schlussphase im Live-Ticker:

16.52 Uhr:

Pereiro im Ziel, doch er verliert rund zehn Sekunden zu viel auf Phonak-Profi Landis. Dessel, Menchov und Klöden folgen mit etwas mehr als zwei Minuten Rückstand. Für die morgige Knaller-Etappe mit vier Bergen - darunter dem brutalen Col du Galibier - darf ein weiteres Feuerwerk erwartet werden.

16.45 Uhr:

Frank Schleck greift an - und fährt weg! Der grösste Sieg in der Karriere des Luxemburgers ist Tatsache!

16.38 Uhr:

Schleck und Cunego haben noch 100 Sekunden Reserve auf den letzten vier Kilometern, Mazzoleni muss abreissen lassen.

16.33 Uhr:

Zwischenstand fünf Kilometer vor Zielankunft auf Alpe d'Huez: Schleck, Mazzoleni und Cunego liegen weiterhin knapp zwei Minuten vor einer Fünfergruppe um Landis, Klöden, Sastre, Leipheimer und Merckx - allesamt mit mehr oder weniger Ambitionen aufs Gesamtklassement. Tour-Leader Oscar Pereiro wird heute Zeit verlieren, liegt nun schon eineinhalb Minuten hinter Landis.

16.30 Uhr:

Sastre und Leipheimer kommen besser in Fahrt, haben den zweiten Atem gefunden. In Kürze schliessen sie wohl zu Klöden/Landis auf. An der Spitze fahren Schleck, Mazzoleni und Cunego ganz stark - gut möglich, dass einer dieser drei den glorreichen Sieg auf der Alpe d'Huez holen wird. Ihr Vorsprung beträgt noch rund zwei Minuten.

16.22 Uhr:

Noch knapp 10 km - die Spreu trennt sich vom Weizen. Schleck, Mazzoleni und Cunego liegen vorne, im Kampf ums Gesamtklassement machen Klöden und Landis (der jetzt schon beinahe virtueller Leader wäre) Tempo. Ob sie noch ganz an die Spitze kommen? Ihr Rückstand beträgt immer noch zweieinhalb Minuten. Dahinter muss einer nach dem andern abreissen lassen... Den Gesamtfünften Evans hats «aufgestellt», ebenso den Gesamtsechsten Sastre, der mit Leipheimer zumindest einen einigermassen anständigen Rhythmus findet. Leader Pereiro hat schon beinahe eine Minute Rückstand auf Klöden/Landis.

16.18 Uhr:

Aus dem Feld haben sich die Topfahrer Landis (2./1:29 zurück), Klöden (7./3:58 zurück) und Evans (5./2:46 zurück) abgesetzt, Menchov (4./2:30 zurück) hat Mühe mitzuhalten. Tour-Leader Pereiro ist bereits eine halbe Minute zurück. Heute wird er das Maillot Jaune höchstwahrscheinlich verlieren.

16.14 Uhr:

Lobato, Hincapie, Arroyo und Mazzoleni sind ebenfalls gut dabei, liegen nur wenige Sekunden hinter Cunego und Schleck.

16.11 Uhr

Die Fluchtgruppe gibts nicht mehr, ist nach ambitionierten Start in den Aufstieg völlig auseinander gerissen worden. Da steht noch vielen ein grosses Leiden bevor. An der Spitze liegen Schleck und Cunego. Im Feld geben die Favoriten Vollgas: Klöden hat sich abgesetzt, Menchov und Landis bleiben dran, Maillot-Jaune-Träger Pereiro hat schon Probleme.

16.08 Uhr:

Das Tempo in der Fluchtgruppe nimmt zu, noch acht Fahrer sind dabei. Das Hauptfeld mit den Favoriten nehmen den Anstieg nun ebenfalls in Angriff.

16.06 Uhr:

Erste Opfer: Zabriskie, Landaluze und Vila müssen abreissen lassen.

16.04 Uhr

Gegen 40 Minuten dauert der Aufstieg auf die Alpe d'Huez - den Rekord am «heiligen Berg» hält der ehemalige Tour-Sieger Marco Pantani mit einer Zeit von etwas mehr als 36 Minuten für die knapp 14 km lange Steigung. Gleich steigt die rund 15-köpfige Fluchtgruppe in den grossen Anstieg, eine Verfolgergruppe um Wegmann liegt etwa eine Minute zurück, das Feld mit den Favoriten ist etwas mehr als drei Minuten hinter den Führenden. Die Steigung beginnt!

16.00 Uhr:

In der Fluchtgruppe darf sich der Luxemburger Frank Schleck am meisten Hoffnungen machen: Er liegt im Gesamtklassement mit 10:06 Minuten Rückstand auf Rang 20, könnte heute einen grossen Schritt nach vorne machen - wenn er durchhält. Eher darf von der Spitzengruppe im harten Aufstieg zur Alpe d'Huez ein Effort von Garzelli oder Cunego erwartet werden. Im Feld der Favoriten dürfen im Anstieg zur Alpe d'Huez auch einige ernste Attacken erwartet werden: Klöden (7. Platz, 3:58 zurück) - immerhin Vierter des Zeitfahrens vor zwei Jahren - hat Angriffe angekündigt. Dazu stellt sich die Frage, ob der Zweite Landis heute die Karten auf den Tisch legt (1:29 zurück). Und wie hält sich Leader Pereiro am «heiligen Berg»? Oder schlägt ein anderer Kletter-Meister zu - Menchov (4.) vielleicht, Mercado (9.) oder Moreau (10.)? In rund zehn Minuten gehts los...

15.45 Uhr:

Der zweite Berg am heutigen Tag ist geschafft. Jetzt gehts erstmal rund 40 km runter, ehe der «heilige Berg» ansteht: Der Anstieg auf die Alpe d'Huez. 21 Kurven, 13,9 km - und unzählige Schicksale und Leidensgeschichten. In wenigen Minuten gehts wieder los, Hunderttausende Fans säumen den wohl berühmtesten Radsport-Abschnitt der Welt. Im Moment wird das ganze Feld von einem heftigen Regenschauer durchgeschüttelt.

15.30 Uhr:

Die Sprinter leiden. Weltmeister Tom Boonen gibt auf, McEwen und Co. kämpfen ums «Überleben». In der Spitzengruppe wird das Tempo verschärft, Wegmann muss abreissen lassen. An der Spitze behaupten Vila und De la Fuente ihren kleinen Vorsprung von ca. 15 Sekunden auf «ihre» Fluchtgruppe. Das Hauptfeld mit Tour-Leader Pereiro, Landis, Dessel etc. liegt rund vier Minuten zurück. Bergpreis-Leader De la Fuente ist zuerst auf der Passhöhe, Vila holt sich auch als Zweiter einige Punkte. Jetzt gehts in halsbrecherischer Abfahrt knapp 40 km runter...

15.15 Uhr:

Die 18-köpfige Fluchtgruppe nähert sich der zweiten Passhöhe. De la Fuente und Lampre-Fahrer Vila liegen kurz vor dem Col du Lautaret zehn Sekunden vor ihrer einstigen 16 Fahrer starken Fluchtgruppe. Im Hauptfeld mit den Favoriten wird nun - unter Führung des einstigen Maillot-Jaune-Trägers Sergej Gonchar - Tempo gebolzt. Doch in der Spitzengruppe sind auch einige starke Kletterer dabei. Hält der eine oder andere bis auf die Alpe d'Huez durch? Zuerst ist allerdings eine beinahe 40 km lange Abfahrt zu bewältigen, ehe der König der Berge ansteht...

15.00 Uhr:

Die Sonne brennt gnadenlos am Col du Lautaret. Trotzdem herrscht im Fahrefeld so etwas wie die Ruhe vor dem Sturm. Die zweite Passhöhe heute stellt noch keine allzu grosse Probleme dar, dafür wartet am Horizont der verhältnimässig kurze, aber unglaublich bissige Anstieg auf die Alpe d'Huez. Und dazu noch die Aussicht, dass morgen und am Donnerstag noch weit härtere Etappen auf dem Programm stehen. Garzelli hat seine Soloflucht aufgegeben, stärkt sich bei einer Verpflegungszone und versucht nun, in den Spitzengruppe neue Kräfte zu mobilisieren. Fahrer in der Spitzengruppe (u.a.): Voigt, Wegmann, Mazzoleni, Garzelli, Merckx, Zabriskie, Hincapie, Cunego, Landaluze, De la Fuente, Chavanel... Die Schnellsten aus dieser Verfolgergruppe liegen im Gesamtklassement rund zehn Minuten zurück. Phonak-Favorit Floyd Landis hat einen Defekt, erhält das Hinterrad eines Teamkollegen. Nichts passiert - die Favoriten sind nur noch vier Minuten hinter der Spitzengruppe zurück. Und es sind immer noch knapp 70 km zu fahren...

14.45 Uhr:

Garzelli ist im Gesamtklassement über eine halbe Stunde zurück - insofern stellt er für die Favoriten keine Gefahr dar. Trotzdem will man dem Italiener den prestigeträchtigen Sieg in der heutigen Etappe natürlich nicht gerne ohne Gegegnwehr überlassen. Der Anstieg auf den Col du Lautaret beginnt, es wird aufs Tempo gedrückt.

14.30 Uhr:

An der Spitze liegt solo der Italiener Stefano Garzelli, rund eine Minute vor einer Gruppe um den deutschen Jens Voigt. Eie weitere Verfolgergruppe liegt rund zweieinhalb Minuten hinter dem Leader zurück, das Feld mit allen Favoriten liegt etwas mehr als fünf Minuten zurück. Noch ist alles offen, rund 80 km sind noch zu fahren.

(si/mat)

93. Tour de France. 15. Etappe, Gap - L'Alpe-d'Huez (187 km):

1. Frank Schleck (Lux) 4:52:22 (38,376 km/h), 20 Sekunden Bonifikation. 2. Damiano Cunego (It) 0:11 zurück, 12 Sekunden Bonifikation. 3. Stefano Garzelli (It) 1:10, 8 Sekunden Bonifikation. 4. Floyd Landis (USA). 5. Andreas Klöden (De), alle gleiche Zeit. 6. Ruben Lobato (Sp) 1:14. 7. Sylvain Chavanel (Fr) 1:18. 8. Eddy Mazzoleni (It) 1:28. 9. Carlos Sastre (Sp) 1:35. 10. Levi Leipheimer (USA) 1:49.

11. Denis Mentschow (Russ) 2:21. 12. Michael Rasmussen (Dä). 13. Pietro Caucchioli (It), alle gleiche Zeit. 14. Oscar Pereiro (Sp) 2:49. 15. Michael Rogers (Au). 16. Cadel Evans (Au). 17. Ivan Parra (Kol), alle gleiche Zeit. 18. Axel Merckx (Be) 2:56. 19. Cyril Dessel (Fr) 3:04. 20. Haimar Zubeldia (Sp), gleiche Zeit.

21. Mikel Astarloza (Sp) 3:07. 22. David Arroyo (Sp) 3:18. 23. Gilberto Simoni (It) 3:24. 24. David de la Fuente (Sp) 3:36. 25. Christophe Moreau (Fr) 3:48. 26. Tadej Valjavec (Sln), gleiche Zeit. 27. José Luis Arrieta (Sp) 4:11. 28. Inigo Landaluze (Sp) 4:31. 29. Jaroslaw Popowitsch (Ukr). 30. George Hincapie (USA), alle gleiche Zeit.

Ferner: 57. Alexandre Moos (Sz) 10:10. 123. Michael Albasini (Sz) 30:14. 129. Patrick Calcagni (Sz), gleiche Zeit. - 156 Fahrer gestartet, 152 klassiert. - Aufgegeben: Beat Zberg (Sz), Tom Boonen (Be), Bram de Groot (Ho), Andrej Griwko (Ukr).

Gesamtklassement: 1. Landis 69:00:05. 2. Pereiro 0:10. 3. Dessel 2:02. 4. Mentschow 2:12. 5. Sastre 2:17. 6. Klöden 2:29. 7. Evans 2:56. 8. Rogers 5:01. 9. Leipheimer 6:18. 10. Zubeldia 6:20.

11. Moreau 6:22. 12. Schleck 7:07. 13. Popowitsch 7:36. 14. Juan Miguel Mercado (Sp) 7:39. 15. Markus Fothen (De) 8:23. 16. Michael Boogerd (Ho) 9:15. 17. Chavanel 9:56. 18. Merckx 10:25. 19. Parra 10:43. 20. Georg Totschnig (Ö) 10:53.

21. Wladimir Karpez (Russ) 11:13. 22. Valjavec 12:15. 23. Landaluze 12:24. 24. Caucchioli 12:46. 25. José Azevedo (Por) 13:47. 26. Cunego 15:21. 27. Patrik Sinkewitz (De) 16:48. 28. Marzio Bruseghin (It) 17:12. 29. Christian Vandevelde (USA) 17:35. 30. Christophe Rinero (Fr) 17:58.

Ferner: 35. Rasmussen 23:08. 38. Hincapie 26:18. 45. Simoni 38:43. 95. Moos 1:28:16. 123. Albasini 1:48:44. 134. Calcagni 1:56:25.

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