Wendy Holdener hat Corona: «Alphütte ist der beste Ort, um die Isolation zu verbringen»
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Wendy Holdener hat Corona«Alphütte ist der beste Ort, um die Isolation zu verbringen»

Wendy Holdener wurde am letzten Donnerstag positiv auf Corona getestet und sie musste ihre Weltcup-Saison frühzeitig beenden. Sie ist noch in Isolation, sagt aber am Mittwoch: «Es geht mir gut.»

von
Daniela Gigor
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Wendy Holdener bei der Alphütte, wo sie ihre Corona-Isolation verbringt: Mit dem Selfie beweist sie, dass es ihr in der Isolation gut geht. 

Wendy Holdener bei der Alphütte, wo sie ihre Corona-Isolation verbringt: Mit dem Selfie beweist sie, dass es ihr in der Isolation gut geht.

Wendy Holdener 
Bei dieser Aussicht dürfte die Zeit für Wendy Holdener in der Isolation hoffentlich wie im Flug vergehen. 

Bei dieser Aussicht dürfte die Zeit für Wendy Holdener in der Isolation hoffentlich wie im Flug vergehen.

Wendy Holdener
Bevor Wendy Holdener in Isolation musste, wurde sie noch mit einer Riesenportion Pop-Corn versorgt. 

Bevor Wendy Holdener in Isolation musste, wurde sie noch mit einer Riesenportion Pop-Corn versorgt.

Facebook/Wendy Holdener

Darum gehts

  • Wendy Holdener wurde letzte Woche positiv auf Corona getestet.

  • Sie sagt am Mittwoch auf Anfrage: «Mir geht es gut.»

  • Ihre Isolation verbringt sie in einer Alphütte.

  • «Das ist der beste Ort, um die Isolation zu verbringen», sagt Holdener am Mittwoch.

  • Die Isolation ist in vier Tagen beendet und dann will sie wieder trainieren.

Die sympathische Schwyzer Skirennfahrerin erhielt die Hiobsbotschaft am letzten Donnerstag. Sie wurde positiv auf Corona getestet und musste aus diesem Grund frühzeitig die Saison beenden. Auf Anfrage von 20 Minuten sagte Holdener am Mittwoch aus ihrer Isolation am Telefon: «Es geht mit gut. Ich bin zwar leicht erkältet, habe aber glücklicherweise keine anderen Symptome.»

Weil sie nicht ihr Bett hüten muss, nutzt sie die Zeit, um administrative Dinge zu erledigen, die während der Ski-Saison liegen geblieben sind. Sie befindet sich in einer Alphütte in Isolation. Dort hat sie noch die restlichen vier Tage in Isolation zu verbleiben. «Hier ist es einfach herrlich. Das ist der beste Ort, um die Isolation zu verbringen», sagt Holdener, die mit aufgestellter Stimme spricht. Was sie ärgert, ist die Tatsache, dass sie wegen ihres positiven Tests auf die Teilnahme an der Schweizer Meisterschaft in Zinal im Wallis verzichten muss. Holdener sagt : «Ich wäre sehr gerne dabei gewesen, aber das ist jetzt leider ins Wasser gefallen.»

Holdener vermutet, dass sie sich intern im Team angesteckt hatte. «Ich bin aber sehr froh, dass ich niemanden von meiner Familie mit dem Virus anstecken konnte.» Die 27-Jährige blickt mit guten Gefühlen auf die Zeit nach der Isolation: «Ich möchte die Winterverhältnisse so lange wie möglich nutzen und trainieren.» Auch im privaten Bereich sind noch Skitouren geplant und sie macht sich Gedanken darüber, wo sie ihre Ferien verbringen könnte. Holdener schliesst mit den Worten: «Ich gehe guten Mutes in die Zukunft.»

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Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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