Bergunfall: Alpinist stürzt am Matterhorn in den Tod
Aktualisiert

BergunfallAlpinist stürzt am Matterhorn in den Tod

Am Matterhorn ist ein Bergsteiger ums Leben gekommen. Er stürzte 700 Meter in die Tiefe.

Der Mann stürzte in der Ostwand des Matterhorns rund 700 Meter in die Tiefe. Der Alpinist, dessen Identität die Polizei noch nicht klären konnte, war ungesichert unterwegs.

Beim Abstieg habe sich der Mann nicht wie vorgesehen mit einem Karabiner beim fix installierten Seil eingehakt, sagte ein Sprecher der Walliser Kantonspolizei am Sonntag auf Anfrage. Der Mann stürzte unterhalb des Gipfels auf einer Höhe von rund 4350 Meter über Meer in die Tiefe.

Der verunglückte Alpinist war mit einem zweiten Bergsteiger unterwegs. Diesen hatte er am Vorabend in der Hörnlihütte am Fusse des Matterhorns kennengelernt, wie die Polizei weiter mitteilte. Untersuchungen zur genauen Unfallursache wurden eingeleitet.

Zweiter Todesfall im Wallis

Ein zweiter Bergsteiger verunglückte tödlich im Kanton Wallis. Er war mit einer Frau in der Mischabelgruppe unterwegs. Bei der Überschreitung von der Lenzspitze zum Nadelhorn trafen die beiden Österreicher auf 4000 Metern über Meer auf ein vereistes Couloir und legten ihre Steigeisen an. Danach gingen sie ohne Seilsicherung weiter.

Plötzlich stürzte der Mann aus ungeklärten Gründen rund 300 Meter auf den Hohberggletscher ab, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte. Die Begleiterin blieb unverletzt. (sda)

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