Energiebranche: Alpiq mit Umsatz- und Gewinneinbruch
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EnergiebrancheAlpiq mit Umsatz- und Gewinneinbruch

Der anhaltende Preiszerfall in der Energiebranche und ein unvorhergesehener Produktionsunterbruch im Atomkraftwerk Gösgen haben Alpiq das Geschäft vermasselt.

Ein unvorhergesehener Produktionsunterbruch im Atomkraftwerk Gösgen SO hat zu dem starken Umsatzrückgang bei Alpiq beigetragen.

Ein unvorhergesehener Produktionsunterbruch im Atomkraftwerk Gösgen SO hat zu dem starken Umsatzrückgang bei Alpiq beigetragen.

Der Stromkonzern Alpiq hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013 einen herben Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Der Gewinn schrumpfte um 27 Prozent auf 126 Mio. Franken. Der Umsatz sei der redimensionierten Geschäftstätigkeit entsprechend von 9,68 Mrd. Fr. im Vorjahr auf aktuell 6,99 Mrd. Fr. zurückgegangen. Auch die weiterhin schwierigen Marktbedingungen, die geplante Jahresrevision sowie ein unvorhergesehener Produktionsunterbruch im Atomkraftwerk Gösgen SO hätten zu dem starken Umsatzrückgang beigetragen.

Die Nettoverschuldung sank um die Hälfte auf 2 Mrd. Franken. Gelungen sei dies vor allem dank der Verkäufe von Anteilen an den Energieproduzenten Società Elettrica Sopracenerina aus dem Tessin und Romande Energie Holding, wie Alpiq am Freitag mitteilte.

Die thermischen Kraftwerke Kladno und Zlin in Tschechien würden nun doch nicht verkauft, erklärte Alpiq weiter. Unter den aktuellen Marktbedingungen sei es wirtschaftlich sinnvoller, die beiden Anlagen im eigenen Portfolio zu behalten.

Preiszerfall

Für die Zukunft erwartet der Stromkonzern weiterhin eine angespannte Geschäftslage, dies insbesondere wegen des anhaltenden Preiszerfalls in der Energiebranche. Das operative Ergebnis des Gesamtjahres 2013 dürfte laut Alpiq tiefer ausfallen als im Vorjahr. Damals war ein Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (Ebitda) von 1,2 Mrd. Fr. erzielt worden.

Im ersten Halbjahr 2013 hatte Alpiq einen Reingewinn von 115 Mio. Fr. ausgewiesen, nachdem im Vorjahressemester noch ein Verlust von 34 Mio. Fr. angefallen war. (sda)

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