Spanien - Als Baby vertauschte Frau klagt auf drei Millionen Schadenersatz

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SchadenersatzAls Baby vertauschte Spanierin klagt auf drei Millionen

Vor fast zwanzig Jahren wurden in La Rioja in Spanien zwei Babys vertauscht. Der Fehler wurde im Zuge einer Unterhaltsklage mittels DNA-Test aufgedeckt.

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Die beiden Mädchen wurde 2002 in Spanien geboren. Die Babys kamen als Frühgeburten zur Welt und kamen in einen Brutkasten.

Die beiden Mädchen wurde 2002 in Spanien geboren. Die Babys kamen als Frühgeburten zur Welt und kamen in einen Brutkasten.

Symbolbild/Unsplash
Dabei wurden die Mädchen vertauscht. Weil sie in einer Familie mit vielen Problemen aufwuchs, verklagte die junge Frau nun die Gesundheitsbehörde. Auch die zweite Frau sei unterdessen informiert.

Dabei wurden die Mädchen vertauscht. Weil sie in einer Familie mit vielen Problemen aufwuchs, verklagte die junge Frau nun die Gesundheitsbehörde. Auch die zweite Frau sei unterdessen informiert.

Symbolbild/Unsplash

Darum gehts

  • Eine junge Frau verklagt die Gesundheitsbehörde von La Rioja auf drei Millionen Euro.

  • Weil sie bei der Geburt vertauscht wurde, wuchs die Frau in einer Familie mit vielen Problemen auf.

  • Der Irrtum wurde durch einen DNA-Test bemerkt.

Eine 19-jährige Spanierin hat Medienberichten zufolge die Gesundheitsbehörde von La Rioja auf drei Millionen Euro Schadenersatz verklagt, weil sie als Baby in einem Krankenhaus in der Stadt Logroño vertauscht wurde. Die Frau sei deshalb 2002 in eine Familie mit vielen Problemen gekommen und mit ihrer vermeintlichen Grossmutter aufgewachsen, meldete die Nachrichtenagentur Europa Press am Dienstag unter Berufung auf den Anwalt der Klägerin, José Saez-Morga.

Die andere Frau, die ebenfalls bei einer falschen Familie aufwuchs, sei darüber inzwischen informiert worden, habe aber bisher keine Klage eingereicht, berichteten der staatliche TV-Sender RTVE und die Zeitung «El País». Die Gesundheitsbehörde habe die durch «menschlichen Irrtum» erfolgte Verwechslung eingeräumt, wolle aber nur 215’000 Euro Entschädigung zahlen.

Unterhaltsklage deckt Irrtum auf

Die beiden Babys waren als Frühgeburten in einen Brutkasten gekommen und dabei vertauscht worden, schrieb Europa Press unter Berufung auf die heutige Gesundheitsministerin der nordspanischen Region La Rioja, Sara Alba. Der Irrtum sei erst 2017 bemerkt worden, als im Zuge einer Unterhaltsklage der «Grossmutter» der Klägerin gegen den «Vater» DNA-Tests ergaben, dass weder er noch die «Mutter» die biologischen Eltern waren.

Die Klägerin warte nun auf das Ergebnis eines DNA-Tests des mutmasslichen Vaters, um ihre biologischen Eltern eindeutig zu identifizieren. Ihre wahrscheinliche Mutter sei schon 2018 gestorben.

Ministerin Alba betonte den Berichten zufolge, die heutigen Sicherheitsmassnahmen in den Kreisssälen machten eine Verwechslung wie 2002 praktisch unmöglich.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, ein Trauma erlitten?

Hier findest du Hilfe:

Pro Mente Sana, Tel. 0848 800 858

Angehörige.ch, Beratung und Anlaufstellen

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(dpa/roa)

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