Zürich: Bruce Springstreet und E Street Band spielen im Letzigrund

Aktualisiert


Letzigrund
Als die junge Frau Bruce Springsteen ihr Bild in die Hand drückte, strahlte er

Bruce Springsteen und seine Begleitband E Street Band gaben am Dienstag im Zürcher Letzigrund ein Konzert. Die Stimmung im Publikum war ausgelassen. 

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Tausende Fans warteten gespannt, dass Bruce Springsteen und die E Street Band um 19.15 Uhr das Konzert beginnen würden. 

Tausende Fans warteten gespannt, dass Bruce Springsteen und die E Street Band um 19.15 Uhr das Konzert beginnen würden. 

20min/eu
Und pünktlich wie vorhergesagt, kam Springsteen auf die Bühne. Auf eine Vorband hatte er verzichtet.

Und pünktlich wie vorhergesagt, kam Springsteen auf die Bühne. Auf eine Vorband hatte er verzichtet.

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Schnell wurde klar: Diese Band lebt für die Musik und hat sichtlich Spass auf der Bühne.

Schnell wurde klar: Diese Band lebt für die Musik und hat sichtlich Spass auf der Bühne.

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Bruce Springsteen Konzert – darum gehts:

  • Nach sechs Jahren trat Bruce Springsteen erneut in der Schweiz auf – sein Konzert gab er exklusiv im Letzigrund Zürich.

  • Begleitet wurde Springsteen von der E Street Band.

  • Während mehr als drei Stunden gab die Rockband Springsteens Tophits zum Besten.

Dienstagabend, Haltestelle Letzigrund: Aus dem Tram Nummer zwei strömten die Bruce Springsteen Fans – rund um das Stadion standen schon etliche Konzertbesucherinnen und -besucher. Aus den Lautsprechern tönte es: «Bruce Springsteen startet um 19.15 Uhr mit dem Konzert.» 

Und das machte er – pünktlich wie angekündigt – betrat der Rockstar kurz nach 19 Uhr zusammen mit seiner 15-köpfigen Begleitband E Street Band die Bühne. Der fitte Springsteen (73) ist seinem Stil treu geblieben: Er trug ein figurbetontes schwarzes Jeanshemd, um den Hals eine Silberkette mit Anhänger und die schwarzen Turnschuhe mit leuchtend weisser Sohle verliehen ihm noch mehr Jugendlichkeit. 

Diese Songs spielte die Band

Sein Konzert startete der Rockstar mit dem Song «My love will not let you down» – das Publikum klatschte im Takt zum Lied. Es folgten weitere von Springsteens weltbekannten Hits wie «No Surrender», «Letter to you» und «The promised land». Jazzige Songs wie «Kitty’s Back» und «Nightshift» wurden unterstützt durch die stimmigen Einlagen des Saxophonisten und der souligen Backgroundsängerinnen und -sänger. Nach rund zwei Stunden stimmte Springsteen «Because the Night» an.

So interagierte Springsteen mit dem Publikum

Immer wieder näherte sich Springsteen dem Publikum, berührte Hände und regte das Publikum zum Mitsingen an, welches sich mitreissen liess. Nach etwa der Hälfte der Zeit bog sich Springsteen zu einer jungen Frau hinunter, welche ihm ein Foto übergab. Darauf zu sehen war ein Mädchen im Grundschulalter, neben ihr kniend der Rockstar. Beide lachen in die Kamera, unterhalb des Bilds stand: Genf, 2013. Springsteen freute sich über diese Erinnerung, blickte die junge Frau strahlend an und sagte: «Du bist aber gross geworden! Schön, dass du wieder hier bist!»

Zu einem ruhigeren Zeitpunkt durften die Fans einer Geschichte lauschen, welche Springsteen zu einem Song inspiriert hatte: «Im Jahr 1965 war ich 15 Jahre alt und hatte gerade begonnen, Gitarre zu spielen. Meine Anfänge waren grausig, aber ich verbesserte mich.» So sei ein älterer Junge aus dem Städtchen, in dem Springsteen aufwuchs, auf ihn aufmerksam geworden. «Dieser Junge hiess George und er nahm mich in seine Rock and Roll Band auf – es war die erste Band, in der ich spielte.» Fünfzig Jahre später sei George an Lungenkrebs gestorben, keines der anderen Mitglieder lebe noch. Zu Ehren seiner ehemaligen Bandkollegen stimmte der 73-Jährige den Song «Last man standing» an.

Diese Zugaben spielte Springsteen

Nach «Thunder Road» gingen um 21.30 Uhr auf der Bühne die Lichter aus. Doch nicht für lange. Sekunden später ging die Beleuchtung wieder an, damit Springsteen und Band mit ihrer Zugabe-Runde beginnen konnten. Neben «Born in the USA» folgten unter anderem «Glory Days» und «Dancing in the Dark». Letzteres Lied stimmte die Band an, nachdem Springsteen ins Mikrophon gerufen hatte: «Es will noch niemand nach Hause gehen? Gut so, ich auch nicht!»

Nach drei Stunden Show schien es dann aber doch langsam Zeit, sich auf dem Heimweg zu machen: Die Lichter gingen erneut aus, Tausende Fans klatschten und jubelten. Der dunkle Nachthimmel über dem Letzigrund verleitete zur Aufbruch – doch da wollte es Springsteen noch einmal wissen: Mit Akkustikgitarre und Mundharmonika kehrte Springsteen noch einmal allein auf die Bühne zurück. Smartphone-Leuchten ersetzten die kleinen Flammen aus den Feuerzeugen und wiegten sich zum Lied «I’ll see you in my dreams» von Seite zu Seite.

Springsteen blieb seinem Stil treu, und lieferte die Show, die auch seine älteren Fans von ihm kannten, wie eine Zuschauerin sagte: «Voller Energie und mit so viel Zugaben, dass du nach dem Konzert mehr als zufrieden auf die Show zurückblickst. Ich würde immer wieder an sein Konzert kommen.»

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