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Aarburg AGAls er ihnen keine Zigi geben wollte, bekam er die Faust ins Gesicht

Ein Fahrradfahrer sowie ein Fussgänger wurden am Dienstagabend von jeweils zwei Jugendlichen angegangen. Eine Person wurde verletzt.

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An der Junkerbifangstrasse in Zofingen wurde ein Mann getreten …

An der Junkerbifangstrasse in Zofingen wurde ein Mann getreten …

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… und in Aarburg ein 17-Jähriger ins Gesicht geschlagen. 

… und in Aarburg ein 17-Jähriger ins Gesicht geschlagen.

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Die Kapo Aargau hat zwei Jugendliche, einen 15- und einen 16-Jährigen, festgenommen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen wird geprüft.

Die Kapo Aargau hat zwei Jugendliche, einen 15- und einen 16-Jährigen, festgenommen. Ein Zusammenhang zwischen den beiden Fällen wird geprüft.

Kantonspolizei Aargau

Bei der Aargauer Kantonspolizei meldete sich am Dienstagabend ein 44-jähriger Schweizer. Soeben sei er in Zofingen auf seinem Velo von zwei Jugendlichen angehalten worden. Sie hätten ihn nach Zigaretten und Geld gefragt. Nachdem er verneinte und weiterfahren wollte, da habe ihm der eine einen Kick in den Oberschenkel verpasst. Der Mann blieb unverletzt.

Am selben Abend kam es in Aarburg zu einem ähnlichen Vorfall: Ein 17-jähriger Fussgänger wurde von zwei Jugendlichen angesprochen und gepackt. «Als er nicht auf die Forderung nach Zigaretten eingehen wollte, wurde ihm unvermittelt mehrfach mit der Faust in Gesicht geschlagen», schreibt die Kapo. Das Opfer erlitt mehrere Gesichtsverletzungen.

15- und 16-jähriger Schweizer

Umgehend wurden mehrere Patrouillen der Stadt- und Kantonspolizei aufgeboten. Nach einer kurzen Fahndung und einem Hinweis konnten zwei mutmassliche Täter, ein 15- und 16-jähriger Schweizer, angehalten werden. Die zuständige Jugendanwaltschaft eröffnete ein Strafverfahren. Die mutmasslichen Täter wurden beide inhaftiert.

Wie die Polizei weiter mitteilt, kann ein Zusammenhang zwischen den beiden Vorfällen nicht ausgeschlossen werden. Zeugen sind gebeten, sich zu melden.

Bist du oder jemand, den du kennst, von sexualisierter, häuslicher, psychischer oder anderer Gewalt betroffen?

Hier findest du Hilfe:

Polizei nach Kanton

Beratungsstellen der Opferhilfe Schweiz

Fachstelle Frauenberatung

Onlineberatung für Frauen (BIF)

Onlineberatung für Männer

Onlineberatung für Jugendliche

Frauenhäuser in der Schweiz und Liechtenstein

Zwüschehalt, Schutzhäuser für Männer

LGBT+ Helpline, Tel. 0800 133 133

Pro Juventute, Tel. 147

(sul)

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