Blue-Moderator Yanick Eschler – «Als Marco Streller bei mir im Büro stand, dachte ich, ich spinne komplett»

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Blue-Moderator Yanick Eschler«Als Marco Streller bei mir im Büro stand, dachte ich, ich spinne komplett»

Yanick Eschler setzte sich in einem Casting gegen rund 90 andere Teilnehmer durch. Der Berner gewann und ist ab der Rückrunde neuer Aussenmoderator für die Super League bei blue.

von
Adrian Hunziker

Yanick Eschler wird an seinem Arbeitsplatz von Marco Streller überrascht.

blue

Darum gehts

  • Yanick Eschler wird neuer Super-League-Aussenmoderator bei blue.

  • Der 21-jährige Berner setzte sich gegen rund 90 andere Kandidaten in einem Casting durch.

  • Als ihn Marco Streller mit der Neuigkeit überraschte, stand Eschler komplett neben den Schuhen.

Er wusste nicht, wie ihm geschah. Er stand gehörig auf dem Schlauch, war wie in einem anderen Film. Yanick Eschler hatte überhaupt nicht damit gerechnet, dass plötzlich blue-Experte und Ex-Nationalspieler Marco Streller vor ihm stehen würde. «Ich hatte gerade eine achtstündige Frühschicht hinter mir, war übermüdet, und ich rechnete nicht damit, dass sie vorbeikamen. Ich war keineswegs gefasst», sagt der 21-Jährige.

Wie im Video oben zu sehen ist, überrascht ihn Streller mit der Neuigkeit, dass Eschler das Moderatoren-Casting von blue Sport gewonnen hat und ab dem Start der Super-League-Rückrunde neuer Aussenmoderator wird. Eschler erinnert sich nochmals an die Szene, als er plötzlich Streller, die Kameraleute und Personen von der blue-Administration sah. Er merkte, wie sein Gehirn langsam wieder in Schwung kam, es dauerte aber länger, bis er begriff. «Dann freute ich mich, wusste aber nicht, was da genau passiert. Ich wurde nervös, bekam schlottrige Beine. Es brauchte einige Tage, bis ich wirklich begriff, dass ich gewonnen habe. Es ist ein Traum, der in Erfüllung geht.»

Ab dem Rückrunden-Start vor der Kamera

Zu keinem Zeitpunkt rechnete Eschler damit, dass er dieses blue-Casting auch wirklich gewinnen würde. Er war gerade erst aus den Ferien zurückgekehrt, als er bemerkte, dass es dieses Casting gab. Er machte spontan mit, schickte seine Bewerbung mit einem Video ein. Er rechnete nicht einmal damit, in die erste von drei Casting-Runden zu kommen. «Als das klappte, war die Freude schon ein erstes Mal riesig.» In der ersten Runde wusste er nicht richtig, was da passiert, er war noch nie in einem TV-Studio vor der Kamera gewesen. «Ich probierte mal was, was ich schon vom Radio kannte, was die Moderation betrifft. Ich gab einfach mein Bestes und es ging immer weiter. Darüber freute ich mich enorm.»

Als er sich dann wirklich unter den vier Finalisten wiederfand, begann er zu bibbern. Er dachte schon, schön wars, aber das wars dann auch. «Als Marco Streller bei mir im Büro stand, dachte ich, ich spinne komplett.» Nun wird er gecoacht, damit er ab Februar durchstarten kann. Eschler wünscht sich, dass ihm ein guter Start gelingt und er sich bei seiner Arbeit wohlfühlt. Zehn Einsätze sind ihm bei blue sicher, daneben arbeitet Eschler weiter bei Radio BeO in einem 60-%-Pensum. «Längerfristig würde ich schon sehr, sehr gerne einen Champions-League-Abend oder einen Super-League-Sonntag auf dem Studio-Sofa moderieren. Das ist aber noch Zukunftsmusik.» Nun freut er sich zuerst auf seine Aufgaben am Spielfeldrand.

Und darauf, vor der Kamera zu stehen. Den Kontakt mit den Spielern kennt er bereits von seiner Arbeit beim Radio BeO. Statt nur des FC Thun wird sich Eschler aber bald in der ganzen Schweiz mit Fussball-Profis unterhalten, was ihn sehr freut. Und wenn er träumen darf, wünscht er sich irgendeinmal ein Interview mit Messi oder Ronaldo. «Mit einem dieser Stars würde ich gerne sprechen – nicht nur über Fussball, sondern auch über ihr Leben abseits des Platzes.» Oder aber ein Gespräch mit einem hohen Funktionär über unsaubere Machenschaften und alles Schöne am Fussball. All das sind vorerst nur Träume, die blue-Realität beginnt für den Berner im Februar.

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