Michael Mittermeier: Als Schüler «in die Fresse bekommen»
Aktualisiert

Michael MittermeierAls Schüler «in die Fresse bekommen»

Die Jahre in der Klosterschule waren nicht die rosigsten: Komiker Michael Mittermeier enthüllt, dass er als Kind heftige Prügel von Lehrkräften einstecken musste.

Der 44-Jährige erklärt allerdings, dass der rabiate Umgang mit Schulkindern zu seiner Zeit noch normal war: «Auch zu meiner Zeit gab es Gewalt von Lehrern, das war völlig normal, besonders an den Klosterschulen. Ich kann mich noch erinnern, wie ich in der Grundschule das erste Mal richtig eins in die Fresse bekommen habe», enthüllt der bayerische Comedian im «Campus»-Magazin.

«Wir waren wohl auch die letzte Generation»

Auch seine Klassenkameraden sind den Wutanfällen der Lehrer zum Opfer gefallen, erzählt Mittermeier weiter: «Ich habe in der sechsten oder siebten Klasse gesehen, wie ein Lehrer einen Freund von mir am Schopf packte und ihn auf den Tisch schlug. Nicht so ein bisschen anduppen, sondern so, dass der Gute eine halbe Stunde lang benommen war.»

Heutzutage würde so etwas nicht mehr so einfach passieren, da ist er sich sicher: «Wir waren wohl auch die letzte Generation, bei der die Eltern deswegen nicht auf die Barrikaden gingen», meint der Komiker. «Wenn heute ein Lehrer meine Tochter anrühren würde, stünde ich doch zwei Stunden später dort und würde sagen: 'Wenn das nochmal passiert, dann schlägt jemand zurück, der mehr Kraft hat als du.'»

Der Entertainer hat gemeinsam mit seiner Frau Gudrun die zweijährige Tochter Lilly. Erst im Februar veröffentlichte er «Achtung Baby», ein Buch über seine Erlebnisse als Vater. (bang)

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