Alt Bundesrat Stich: «Unfair und sachlich nicht gut»
Aktualisiert

Alt Bundesrat Stich: «Unfair und sachlich nicht gut»

Der ehemalige Finanzminister Otto Stich hat sich in den Abstimmungskampf zur Unternehmenssteuerreform eingemischt.

Er kritisiert die Vorlage in einem Interview mit der Zeitschrift der Mediengewerkschaft comedia als «unfair und sachlich nicht gut».

Unfair sei die Unternehmenssteuerreform II, weil sie ungerecht sei, sagte der Sozialdemokrat und alt Bundesrat in einem am Dienstag publizierten Interview mit dem comedia-Magazin «m». Zudem würden Parlament und Bundesrat mit der Vorlage die Verfassung brechen, weil diese verlange, alle gleich zu behandeln.

Auf die Frage, was die von der Reform verursachten Steuerausfälle für die Bundeskasse bedeuteten, sagte Stich, das zeige sich erst später, wenn die Konjunktur wieder einmal abflache. Stich hofft, dass die Vorlage am 24. Februar abgelehnt wird. (sda)

Deine Meinung