Yannick Buttet - Alt-Nationalrat wegen sexueller Belästigung verurteilt
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Yannick ButtetAlt-Nationalrat wegen sexueller Belästigung verurteilt

Yannick Buttet wurde von der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis schuldig gesprochen. Er erhält eine bedingte Geldstrafe von 45 Tagessätzen.

von
Lucas Orellano
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Yannick Buttet erhielt von der Walliser Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl.

Yannick Buttet erhielt von der Walliser Staatsanwaltschaft einen Strafbefehl.

Tamedia

Darum gehts

  • Buttet wurde per Strafbefehl zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen bei einer Bewährungsfrist von vier Jahren verurteilt.

  • Die Anzeige gegen Buttet war im September 2020 von der Generalpräsidentin von Monthey VS eingereicht worden.

  • Er war 2018 nach anderen Verfehlungen bereits als Nationalrat zurückgetreten.

Die Walliser Staatsanwaltschaft hat Alt-Nationalrat Yannick Buttet (Mitte/Wallis) der sexuellen Belästigung schuldig gesprochen. Dies meldet die Nachrichtenagentur «Keystone-SDA» nach Berichten von «Rhône FM» und «Le Nouvelliste». Buttet wurde zu einer bedingten Geldstrafe von 45 Tagessätzen bei einer Bewährungsfrist von vier Jahren verurteilt.

Die Anzeige gegen Buttet war im September 2020 von der Generalpräsidentin von Monthey VS eingereicht worden. Laude-Camille Chanton (FDP) hatte Buttet, der damals Gemeindepräsident von Collombey-Muraz VS war, beschuldigt, sie auf der Terrasse einer Bar verbal und körperlich belästigt zu haben. Buttet habe dabei unter Alkoholeinfluss gestanden.

Bereits 2018 verurteilt

Gemäss lokalen Medien gab Buttet an, den Strafbefehl nicht anfechten zu wollen. «Ich bin keine öffentliche Person mehr, ich werde mich nicht mehr zu dieser Angelegenheit äussern», sagte er zu «Rhône FM».

Buttet war bereits im August 2018 wegen Nötigung verurteilt worden. Er hatte einer früheren Geliebten täglich bis zu 50 Nachrichten geschickt. Ausserdem wurde 2017 bekannt, dass die Polizei in Siders VS seinetwegen hat ausrücken müssen. Eine ehemalige Geliebte hatte die Polizei gerufen, weil Buttet bei ihr dauergeklingelt hatte.

Nach Bekanntwerden des Vorfalls trat der 44-Jährige als Nationalrat zurück.

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