Alt Regierungsrätin Fierz gibt nicht auf
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Alt Regierungsrätin Fierz gibt nicht auf

Die ehemalige Zürcher Regierungsrätin Dorothée Fierz gibt den Kampf um eine lebenslange Rente nicht auf.

Sie hat den abschlägigen Bescheid des Sozialversicherungsgerichts ans Bundesgericht weitergezogen.

Bei der kantonalen Beamtenversicherungskasse BVK wurde am Donnerstag eine Meldung des Privatsenders «Radio 24» bestätigt, wonach Fierz die Richter in Lausanne über ihre Altersrente entscheiden lassen will.

Der alt Regierungsrätin wurde zwar ein Freizügigkeitskapital von zwei Millionen Franken zugesprochen. Die Bedingungen für eine lebenslange Altersrente sah das Sozialversicherungsgericht aber nicht als erfüllt an. Es wies Mitte August eine Klage von Fierz ab.

Das Gericht begründete dies damit, dass Fierz zum Zeitpunkt ihres Rücktritts noch nicht 60 Jahre alt war und keine acht Amtsjahre absolviert hatte. Den Rücktritt stufte das Gericht als freiwillig ein.

Fierz (FDP) war am 4. Mai 2006 mit sofortiger Wirkung von ihrem Amt zurückgetreten. Der Rücktritt war der Schlusspunkt eines öffentlich ausgestragenen Streites mit Regierungskollegin Rita Fuhrer (SVP) um die Verteilung von Ämtern.

In Zusammenhang mit diesem Gezerre muss sie sich auch vor Gericht verantworten. Gegen sie und drei ihrer damaligen Kadermitarbeiter hat die Staatsanwaltschaft Anklage wegen Amtsgeheimnisverletzung erhoben.

(sda)

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