Bombenalarm – Alte Kamera sorgt für Notlandung in New York
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BombenalarmAlte Kamera sorgt für Notlandung in New York

Eine Maschine der American Airlines sah sich gezwungen, notzulanden. Eine Passagierin hatte das Personal über eine mögliche Bombe an Bord informiert. Dahinter steckte aber etwas völlig Harmloses.

von
Dominique Zeier
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In New York ist am Wochenende ein Flugzeug notgelandet. 

In New York ist am Wochenende ein Flugzeug notgelandet.

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An Bord war Bombenalarm ausgelöst worden. 

An Bord war Bombenalarm ausgelöst worden.

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Eine Bombe befand sich allerdings nicht im Flugzeug.

Eine Bombe befand sich allerdings nicht im Flugzeug.

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Darum gehts

  • Ein Flugzeug musste in den USA unplanmässig landen.

  • Grund war eine alte Kamera, die ein Passagier bei sich hatte.

  • Eine Passagierin hielt diese fälschlicherweise für eine Bombe.

Ein Flugzeug der American Airlines, das von einem Flughafen in Indianapolis gestartet war, musste am letzten Wochenende eine ungeplante Notlandung in New York durchführen. Grund dafür war ein Bombenalarm an Bord.

Wie sich später herausstellte, befand sich aber weder ein Terrorist noch eine Bombe im Flugzeug. Viel eher hatte eine Passagierin einen Mann dabei beobachtet, wie er durch zahlreiche Bilder und Videos von alten Fotokameras scrollte. Die Frau nahm daraufhin fälschlicherweise an, dass es sich dabei um Baupläne für eine Bombe handelte.

Am Boden festgehalten

Als der Mann schliesslich seine eigene, antike Fotokamera aus seinem Gepäck holte und mit deren Einstellungen spielte, glaubte die Passagierin, dass der Mann nun selbst eine Bombe aktiviere. Sie machte also sofort das Kabinenpersonal auf die Situation aufmerksam. Als auch die Piloten in Kenntnis gesetzt wurden, entschieden sie sich für eine umgehende Notlandung in New York.

Nach der Notlandung wurden alle Passagierinnen und Passagiere gebeten, das Flugzeug sofort zu evakuieren. Der Mann mit der alten Kamera wurde umgehend von Sicherheitskräften in Gewahrsam genommen und auf dem Boden liegend festgehalten. Dort musste er sich einer Leibesvisitation unterziehen und alle seine Gepäckstücke wurden durchsucht.

Es dauerte einige weitere Stunden, bis schliesslich geklärt werden konnte, wo das tatsächliche Problem lag. Im Gepäck des Mannes fanden sich noch einige weitere ältere Kameras, die schliesslich aber als solche erkannt wurden. Der Mann konnte den Gewahrsam am selben Tag noch verlassen und muss mit keinen weiteren Gebühren oder Strafen rechnen.

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