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Alternative-Band Archive: Auf den Pfaden der Popmusik

Seit heute steht das neue Archive-
Album «Lights» in den Läden. Die Band hat sich vom heissen Alternative-Act zur coolen Pop-Formation gewandelt.

«Lights» ist bereits das fünfte Studioalbum der britischen Combo, die lange als Vorzeige-Act des Trip-Hop galt. Darius Keeler und Danny Griffiths bilden seit 1994 den Kern der Band. Neu dazugestossen ist nun Pollard Berrier, ein amerikanischer Sänger, der seit einigen Jahren in Österreich lebt und Mitglied der innovativen Formation Bauchklang ist.

Seine einfühlsame Stimme widerspiegelt den Wandel Archives vom Trip-Hop zum Pop-Act perfekt. Eingängige Melodien, die viel weniger düster daherkommen als beim Vorgänger, dominieren auf dem Tonträger. Zu erwähnen sind insbesondere der Track «System» oder der gelungene Opener «Sane», der schwer an New Order erinnert.

«Lights» ist in Rekordzeit entstanden. «Wir haben nur gerade vier Monate an diesem Album gearbeitet», verrät Darius Keeler. Den musikalischen Wandel Richtung coole Popmusik findet er spannend. «Wir wollten uns weiterentwickeln. Jeder, der das Album hört, stellt fest, dass wir dies auch taten. Ich lasse mich nun von den Reaktionen überraschen.» Kein Zweifel: Auch «Lights» wird eingefleischten Archive-Fans gefallen.

Ralph Hennecke

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