Aktualisiert 07.01.2008 11:54

Altstetter Schiesserei: «Es ging um Geld»

Beim tödlich ausgegangenen Streit zwischen zwei Mazedoniern in Zürich-Altstetten ist es unter anderem um Geld gegangen. Die beiden Männer hätten «gewisse geschäftliche Beziehungen» gehabt, bestätigt der zuständige Staatsanwalt.

Genauere Auskünfte, ausser dass es «unter anderem um Geld» gegangen sei, gab Staatsanwalt Rolf von Allmen nicht. Ein 32-jähriger Mazedonier erschoss am Samstagnachmittag im Zürcher Aussenquartier Altstetten einen 45-jährigen Landsmann auf offener Strasse. Anschliessend stellte sich der Schütze der Polizei.

Am Sonntag beantragte der Staatsanwalt beim Haftrichter Untersuchungshaft gegen den mutmasslichen Täter. Von Allmen zweifelt nicht, dass der Antrag gutgeheissen wird.

In nächster Zeit sei nun vorab Routinearbeit angesagt: Die wichtigsten Elemente seien klar. Ausser dem 32-Jährigen seien «keine weiteren Beteiligten in Sicht». Es gehe nun um Befragungen im Umfeld der beiden Männer sowie um die Auswertung der Spuren. Das Opfer hinterlässt laut von Allmen eine Frau und erwachsene Kinder. (sda)

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