Welterschöpfungstag : Am 1. August sind alle Ressourcen aufgebraucht
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Welterschöpfungstag Am 1. August sind alle Ressourcen aufgebraucht

Die Weltbevölkerung hat ihr Ressourcenbudget für das gesamte Jahr bereits aufgebraucht. Auch die Schweiz nimmt keine Vorbildfunktion ein.

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kat
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Am 1. August sind alle Ressourcen aufgebraucht, die auf der Erde innerhalb eines Jahres nachwachsen können und damit nachhaltig zur Verfügung stehen. Dies teilt die Umweltorganisation WWF mit.

Am 1. August sind alle Ressourcen aufgebraucht, die auf der Erde innerhalb eines Jahres nachwachsen können und damit nachhaltig zur Verfügung stehen. Dies teilt die Umweltorganisation WWF mit.

epa/Nasa
WWF gibt Tipps für einen umweltfreundlichen 1. August: Diesen bei einem Picknick in der Schweiz zu feiern, sei weitaus ressourcenschonender als ein Kurztrip mit dem Flugzeug ins Ausland.

WWF gibt Tipps für einen umweltfreundlichen 1. August: Diesen bei einem Picknick in der Schweiz zu feiern, sei weitaus ressourcenschonender als ein Kurztrip mit dem Flugzeug ins Ausland.

Keystone/Ennio Leanza
Zum Picknick fährt man mit dem Zug oder Velo und lässt das Auto in der Garage stehen. So umgeht man Staus und erspart sich die lästige Parkplatzsuche und tut Gutes für die Umwelt.

Zum Picknick fährt man mit dem Zug oder Velo und lässt das Auto in der Garage stehen. So umgeht man Staus und erspart sich die lästige Parkplatzsuche und tut Gutes für die Umwelt.

Keystone/Christian Beutler

Der sogenannte Welterschöpfungstag fällt in diesem Jahr bereits auf den 1. August und ist damit einen Tag früher als vor einem Jahr. Zum Stichtag am kommenden Mittwoch sind alle Ressourcen aufgebraucht, die auf der Erde innerhalb eines Jahres nachwachsen können – und damit nachhaltig zur Verfügung stehen, wie die Umweltorganisation WWF mitteilte. Demnach findet der Welterschöpfungstag immer früher statt. In den 1970-Jahren lag er der Mitteilung zufolge noch im November.

Auch die Schweiz kann nicht mit einer Vorbildfunktion glänzen. Sie liegt beim Ressourcenverbrauch über dem weltweiten Schnitt: «Um den weltweiten Ressourcenhunger zu stillen, verbraucht die Weltbevölkerung aktuell rund 1,7 Erden. Wenn aber die gesamte Weltbevölkerung wie Herr und Frau Schweizer leben würde, benötigten wir jährlich sogar deren drei», schreibt der WWF.

Der Schweizer Welterschöfpungstag sei deshalb auch längst passé: Er fand am 7. Mai statt. Gerade mal fünf Monate kommt die Schweizer Bevölkerung also mit ihren Ressourcen aus.

Ein paar Tipps, wie man den 1. August möglichst umweltfreundlich feiern könnte, finden Sie in der Bildstrecke.

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