02.01.2015 12:26

Boydbuilding«Am besten gefällt mir mein muskulöser Rücken»

Um seinem Ziel näher zu kommen, verzichtet Bodybuilder Yendry Magagnini (28) aus Herisau auf vieles. Für den perfekten Körper trainiert er täglich mindestens zwei Stunden.

von
qll
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Yendry Magagnini will Schweizer Meister im Amateur-Bodybuilding werden.

Yendry Magagnini will Schweizer Meister im Amateur-Bodybuilding werden.

ZVG
An der diesjährigen Schweizer Meisterschaft in Basel am 18. Oktober konnte er den fünften Platz in der Kategorie unter 70 Kilogramm belegen.

An der diesjährigen Schweizer Meisterschaft in Basel am 18. Oktober konnte er den fünften Platz in der Kategorie unter 70 Kilogramm belegen.

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So sah er am 18. Oktober aus.

So sah er am 18. Oktober aus.

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«Seit dem Wettkampf im Oktober habe ich zehn Kilo zugenommen», gibt Yendry Magagnini zu. «Deshalb muss ich während den Feiertagen speziell auf meine Ernährung und mein Training achten.» Im Moment sei das aber gar nicht so schwierig, denn er sei in der Aufbauphase und dürfte sich deshalb ein Mal in der Woche etwas mehr gönnen. «Jetzt kann ich ein bisschen sündigen», so der Muskelprotz lachend. «Vor einem Wettkampf würde ich mir das aber nie erlauben.» Ob er sich jetzt aber wirklich gehen lässt, ist zu bezweifeln, denn der 28-Jährige hat einen Traum: Er will Schweizer Meister im Amateur-Bodybuilding werden.

An der diesjährigen Schweizer Meisterschaft in Basel am 18. Oktober konnte Magagnini in der «Unter 70 Kilogramm»-Kategorie den fünften Platz – von insgesamt sieben – belegen. «Ich dachte, ich komme unter die ersten drei», so Magagnini. «Ich war sehr enttäuscht.» Aber das lasse er nicht auf sich sitzen. Nächstes Jahr wolle er es unter die ersten drei schaffen.

Harte Arbeit

Seinem Ziel ordnet der 1,68-Meter-Mann mit kubanischen Wurzeln fast alles unter: Essen, Training und Schlaf bestimmen sein Leben. «Zurzeit esse ich sechs bis sieben Mal am Tag. Das sind rund 2600 Kalorien», so Magagnini. «Und ich trainiere mindestens zwei Stunden pro Tag.» Auch müsse er sechs bis acht Liter Wasser pro Tag trinken. Um das harte Programm durchziehen zu können, braucht es Disziplin: «Wenn ich ein Ziel erreichen will, lasse ich mich nicht vom Weg abbringen», so Magagnini. Auf die Frage, was ihm an seinem Körper am meisten gefällt, antwortet der Muskelprotz: «Am besten gefällt mir mein muskulöser Rücken.»

Muskulös zu sein bedeutet aber auch Verzicht: Einladungen zum Essen oder zu Feiern muss er oft absagen. «Nicht jeder in meinem Umfeld kommt damit klar», so Magagnini. «Sie können es nicht nachvollziehen, dass man für ein Ziel so vieles aufgibt.»

Eine Person, die aber immer zu ihm hält, ist seine Frau Sandra. «Nicht jede Frau würde das mitmachen», sagt Magagnini. «Ohne sie könnte ich das Ganze vergessen.» Ob er aufhören würde, falls seine Familie dagegen wäre? «Das würde sie nie von mir verlangen, sie wissen, wie viel mir dieser Sport bedeutet», so Magagnini.

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