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Uli Forte«Am Ende fehlt uns wahrscheinlich die Zeit»

GC spielt in Neuenburg nur 1:1 und kommt dem Abstieg näher. Trainer Uli Forte ärgert sich nicht nur über seine Mannschaft.

von
red
Stieg vor drei Jahren schon mit dem FC Zürich ab: Uli Forte vor dem Spiel im Stadion Maldiere in Neuenburg. (Keystone)

Stieg vor drei Jahren schon mit dem FC Zürich ab: Uli Forte vor dem Spiel im Stadion Maldiere in Neuenburg. (Keystone)

Fünf Runden bleiben den Grasshoppers, um dem drohenden Abstieg zu entrinnen. Seit Samstag ist der Rekordmeister um eine Hoffnung ärmer. Denn aus dem erhofften Sieg im Direktduell mit Neuchâtel Xamax wurde nichts. GC bleibt ein 1:1 und die Tatsache, dass es weiterhin neun Punkte sind, die auf den Barrage-Platz, den Aufsteiger Xamax belegt, fehlen.

Nach dem Unentschieden gegen Xamax präsentiert sich die Situation für die Grasshoppers fast schon ausweglos. Neun Punkte müsste der seit dem 25. November sieglose Rekordmeister in den letzten fünf Spielen auf die formstarken Neuenburger gutmachen. «Wir wussten vor dem Spiel: Nur ein Sieg bringt uns weiter. Jetzt fehlt uns am Ende wahrscheinlich die Zeit», lautete das Urteil des 44-Jährigen, der 2016 bereits mit dem Stadtrivalen FCZ den Gang in die zweite Liga hatte antreten müssen.

«Für mich ist es klar Offside»

Forte bemängelte, dass sein Team es nicht schaffte, den Vorsprung über die Zeit zu retten. Denn Julien Ngoy hatte die Gäste früh (8.) in Führung gebracht. In der 75. Minute machte GC es den Neuenburgern dann aber etwas gar leicht. «Was mich am meisten stresst, was mich sauer macht: Dass wir ein Gegentor auf einen Konter bekommen. Genau so, wie es Xamax immer macht», sagte Forte nach Spielende gegenüber Teleclub. Für ihn ist beim Ausgleich nicht alles mit rechten Dingen zu und her gegangen. Nach der Konsultation der TV-Bilder urteilte er: «Für mich ist es klar Offside.»

Die nächste Partie bestreitet GC am kommenden Samstag im Letzigrund. «In unserer Situation helfen nur Siege und keine Unentschieden. Dieser Dreier wäre sehr, sehr wichtig gewesen. Wir müssen jetzt das nächste Spiel gewinnen. Das braucht das Team, damit sich der Knoten löst.» Das Restprogramm: St. Gallen (h), Luzern (a), YB (a), Sion (h) und Lugano (a). Xamax tritt bis zum Saisonende gegen die folgenden Mannschaften an: Thun (h), FCZ (h), Sion (a), Lugano (h), Basel (a).

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