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Krasses Bergrennen«Am Hilliminator müssen auch die Profis kämpfen»

60 Höhenmeter auf 300 Metern Strecke gilt es am Luzerner Bergrennen Hilliminator zu überwinden. Die Organisatoren werden von Teilnehmern überrannt. Dabei sind Profis und Pläuschler.

von
gwa

Die besten Fahrer schaffen den Hilliminator unter einer Minute. Sehen Sie im Video, wie schnell das ungefähr ist. (Video: gwa)

«Kurz, steil und gnadenlos» – so bewirbt Organisator Ruben Wey (40) das von ihm initiierte Bergrennen Hilliminator, das am Samstag in Luzern stattfindet. Zwar ist das Rennen auf der Hochbühlstrasse in Luzern mit 300 Metern Länge tatsächlich sehr kurz, doch die 60 Meter Höhendifferenz haben es wirklich in sich: «Es ist ein anstrengendes und brutales Format. Man fliegt sehr schnell aus dem Rennen», sagt Wey.

«Die Schnellsten schaffen die 300 Meter in einer Minute», meint der Organisator. Die Teilnehmer schnauben und röcheln jeweils stark, um die 23-prozentige Steigung zu meistern: «Sie kippen danach halbtot aus dem Sattel», sagt Wey und schmunzelt.

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«Kurz, steil und gnadenlos» – so bewirbt Organisator Ruben Wey (40) das von ihm initiierte Bergrennen Hilliminator, das am Samstag in Luzern stattfindet.

«Kurz, steil und gnadenlos» – so bewirbt Organisator Ruben Wey (40) das von ihm initiierte Bergrennen Hilliminator, das am Samstag in Luzern stattfindet.

Erich Felder
Zwar ist das Rennen auf der Hochbühlstrasse in Luzern mit 300 Metern Länge relativ kurz, doch die 60 Meter Höhendifferenz haben es wirklich in sich.

Zwar ist das Rennen auf der Hochbühlstrasse in Luzern mit 300 Metern Länge relativ kurz, doch die 60 Meter Höhendifferenz haben es wirklich in sich.

Erich Felder
«Es ist ein anstrengendes und brutales Format. Man fliegt sehr schnell aus dem Rennen», sagt Wey. Zum vierten Mal wird das Rennen in Luzern am kommenden Samstag ausgetragen.

«Es ist ein anstrengendes und brutales Format. Man fliegt sehr schnell aus dem Rennen», sagt Wey. Zum vierten Mal wird das Rennen in Luzern am kommenden Samstag ausgetragen.

Erich Felder

Maximal 100 Teilnehmer

80 Teilnehmer haben sich bereits für die vierte Austragung des Rennens angemeldet: «Das sind knapp 30 mehr als im letzten Jahr.» Der Run auf das Rennen kommt jedoch nicht von ungefähr: «Das Format wird bekannter und etabliert sich langsam.» Zudem habe Wey auch die Werbung intensiviert. Mit Erfolg: «Die Szene hat sich entwickelt.Wir haben viele starke Fahrer.» Noch 20 freie Plätze, für die man sich spontan vor dem Rennen anmelden kann. «Bei 100 Teilnehmern ist aber Schluss.»

Mit dabei sind etwa auch Gigathlon-Siegerin Eva Hürlimann oder die ehemalige Juniorenweltmeisterin im Mountainbike Alessandra Keller. «Wobei auch ihnen der Hilliminator stärker in die Beine fahren dürfte als sie womöglich denken. Beim Hilliminator müssen auch Profis kämpfen.»

Quelle: youtube.com/ Hilli Minator

Auch Kids dürfen den Versuch wagen

Doch nicht nur Profisportler können am Rennen teilnehmen. Auch Freizeitsportler und Spassvögel sind beim Hilliminator sehr erwünscht: «Wir hatten auch schon Polterabend-Teilnehmer oder einen Fahrer, der es mit einem Militärvelo versucht hat.» So gibt es auch verschiedene Kategorien – vom Funrennen über die Faltradkategorie bis hin zu Profirennen.

Neben dem Rennen gibts auch ein Rahmenprogramm: «Es gibt auch Trial-Bike-Vorführungen und eine Bar mit Getränken.» Zudem können sich auch Kids im Vorschulalter am steilen Hang versuchen – natürlich aber nicht bis ganz nach oben.

Profi-Bikerin Alessandra Keller über den Hilliminator

Quelle: youtube.com/ Hilli Minator

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